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Dietrich Dück | Quelle: polizei.hessen.de
Dietrich Dück | Quelle: polizei.hessen.de

Dietrich Dück, ein 43-jähriger Mann aus Hadamar, flieht aus dem Gefängnis: Einzelheiten

Tetiana Sukhachova
12. Sept. 2025 - 15:48

Ein Gefangener entkommt über Klinikdach – Polizei bittet die Öffentlichkeit nun um Hinweise.

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In Hessen läuft derzeit eine großangelegte Fahndung nach einem 43-jährigen Häftling, der am Sonntagvormittag aus einer psychiatrischen Fachklinik in Hadamar entkommen ist. Die Behörden warnen eindringlich davor, sich dem Mann zu nähern, und bitten die Bevölkerung nun um Mithilfe.

Symbolbild | Quelle: Getty Images

Symbolbild | Quelle: Getty Images

„Da funktioniert doch etwas nicht.“

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Geflohenen um Dietrich Dück, der eine Haftstrafe wegen Diebstahls mit Waffen verbüßte. Aufgrund psychischer Probleme war er in die Klinik am Mönchberg verlegt worden. Dort gelang es ihm, über das Dach des Gebäudes zu fliehen. Dabei verletzte er sich und verlor einen Schuh, konnte aber dennoch unerkannt entkommen.

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Ein Polizeisprecher erklärte:

„Er saß eine Haftstrafe wegen Diebstahls mit Waffen ab. Weil er psychische Probleme hatte, wurde er in der Fachklinik untergebracht. Diese Situation nutzte er jetzt für eine Flucht.“

Seit dem Ausbruch fahndet die Polizei intensiv nach dem Mann. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen blieb die Suche bislang ohne Ergebnis. Nun hat die Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung angeordnet, um weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

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Beschreibung des Gesuchten: Die Behörden haben eine detaillierte Personenbeschreibung veröffentlicht. Demnach ist Dück 1,76 Meter groß, von normaler Statur und etwa 90 Kilogramm schwer. Er hat hellbraune Haare, eine Stirnglatze sowie auffällige Tätowierungen am linken Arm, an der linken Hand und im Nacken. Zum Zeitpunkt seiner Flucht trug er eine rote Sportjacke und ein Basecap. Auffällig sei zudem, dass er vermutlich nur einen Schuh bei sich habe.

Mögliche Aufenthaltsorte: Nach bisherigen Erkenntnissen pflegt der Geflohene Kontakte ins Rhein-Main-Gebiet, insbesondere nach Frankfurt am Main und Hanau. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass er sich möglicherweise dorthin abgesetzt haben könnte. Dennoch schließen die Ermittler nicht aus, dass er sich auch in der näheren Umgebung von Hadamar aufhält.

Symbolbild | Quelle: Getty Images

Symbolbild | Quelle: Getty Images

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Warnung der Polizei: Die Polizei betont, dass der Häftling als gefährlich gilt. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb ausdrücklich gewarnt, keinen eigenständigen Kontakt aufzunehmen. „Treten Sie nicht selbst an den 43-Jährigen heran!“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Wer den Mann sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, soll sich sofort an die Polizei wenden.

Für Hinweise steht insbesondere die Polizeidirektion Limburg unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 zur Verfügung. Meldungen können aber auch an jede andere Polizeidienststelle weitergegeben werden.

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Öffentliche Fahndung als letztes Mittel: Eine öffentliche Suche nach einem Flüchtigen wird in der Regel erst dann veranlasst, wenn andere Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind. Mit der Veröffentlichung von Namen und Fotos erhoffen sich die Behörden entscheidende Hinweise, die zur Ergreifung führen.

Erhöhte Aufmerksamkeit in der Region: In Hadamar und den umliegenden Gemeinden zeigt sich die Bevölkerung besorgt über den Vorfall. Der Ausbruch verdeutlicht die Herausforderungen im Umgang mit Straftätern, die aus medizinischen Gründen in Kliniken untergebracht werden müssen.

Kommentare von Nutzern zu dem Vorfall | Quelle: Facebook/mittelhessen.de

Kommentare von Nutzern zu dem Vorfall | Quelle: Facebook/mittelhessen.de

„Unglaublich, heute ist Donnerstag“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer hinterfragte, wie das Ganze überhaupt geschehen konnte:

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„Wie können die dort fliehen? Waren noch vier weitere die dort rausgekommen sind. Da funktioniert doch etwas nicht.“

Bislang ist nicht bekannt, wie genau dem 43-Jährigen die Flucht über das Klinikdach gelingen konnte. Mit der verstärkten Fahndung hoffen die Behörden nun auf schnelle Hinweise aus der Bevölkerung, um den Mann zu finden und die Gefahr für die Öffentlichkeit zu beenden.

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