
„Es tut mir wahnsinnig leid“ – Katja Burkard nimmt plötzlich ihre harte Kritik an RTL zurück
Es waren drastische Worte, die für Aufsehen sorgten. In einem Podcast sprach Katja Burkard über die jüngsten Umstrukturierungen bei RTL – und zeichnete ein Bild, das viele erschütterte. Wenig später meldet sich die langjährige „Punkt 12“-Moderatorin erneut zu Wort. Diesmal wirkt sie nachdenklich, fast zerknirscht. Und sie stellt klar: So, wie sie es geschildert habe, sei es nicht gewesen.

Nutzer kommentiert das Erklärungsvideo von Katja Burkhard | Quelle: Instagram/katja_burkard_official
Ausgangspunkt war ein Gespräch im Podcast „Zwischen den Zeilen“ mit Bettina Böttinger. Darin hatte Burkard die Umbrüche beim Kölner Sender als eines der schlimmsten Ereignisse in dessen Geschichte beschrieben.

Nutzer kommentiert das Erklärungsvideo von Katja Burkhard | Quelle: Instagram/katja_burkard_official
RTL hatte vor einigen Wochen zahlreichen Mitarbeitenden gekündigt. In diesem Zusammenhang berichtete die 60-Jährige von Zusammenbrüchen und sogar von Rettungswagen-Einsätzen am Tag der großen Umstrukturierung.

Nutzer kommentiert das Erklärungsvideo von Katja Burkhard | Quelle: Instagram/katja_burkard_official
Diese Schilderungen verbreiteten sich schnell – und lösten Diskussionen aus. Nun rudert Burkard öffentlich zurück. In einem emotionalen Video auf Instagram wendet sie sich direkt an ihre Follower und räumt Fehler ein.

Nutzer kommentiert das Erklärungsvideo von Katja Burkhard | Quelle: Instagram/katja_burkard_official
„Da ist mir was passiert, was man eh nicht machen sollte und als Journalistin schon dreimal nicht: nämlich was weitererzählen, was man nicht selbst gesehen hat“, sagt sie offen in dem Clip.
Die Moderatorin betont, sie habe die beschriebenen Vorfälle nicht selbst beobachtet. Ihre drastischen Aussagen zu Krankenwageneinsätzen und Zusammenbrüchen seien in dieser Form nicht belegt.
Besonders deutlich wird sie, als sie ergänzt: „Das ist nicht wahr und das möchte ich hier nochmal ganz deutlich klarstellen“. Damit korrigiert sie ihre eigenen Worte unmissverständlich.
Am Ende des Videos folgt eine persönliche Entschuldigung, die viele als bemerkenswert empfinden: „Und das möchte ich hier auch noch mal ganz klar betonen: Es tut mir wahnsinnig leid und das wird mir sicher nicht noch mal passieren. Sorry.“
Auch in der Bildunterschrift unter dem Beitrag schreibt sie, der Vorfall ärgere sie „mehr als“ und sei ihr eine Lehre.
Im Netz erfährt Burkard viel Zuspruch für ihren Umgang mit der Situation. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer loben ihre Offenheit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Auch Kollegen und Kolleginnen von ihr kommentieren jenen Post. Andere heben hervor, dass Fehler menschlich seien – entscheidend sei der Umgang damit.
Für Burkard selbst dürfte die Episode eine sensible Erfahrung sein. Als Journalistin weiß sie um die Bedeutung präziser Aussagen. Gerade in Zeiten, in denen Informationen sich rasend schnell verbreiten, wiegt jedes Wort schwer.
Mit ihrer öffentlichen Korrektur setzt sie ein Zeichen für Transparenz – und zeigt, dass auch erfahrene Medienprofis nicht unfehlbar sind.
Die Diskussion um die Umstrukturierungen bei RTL bleibt davon unberührt. Doch im Mittelpunkt steht nun vor allem eine persönliche Geste: das Eingeständnis eines Fehlers. In einer Branche, in der selten öffentlich zurückgerudert wird, sorgt genau das für Aufmerksamkeit.
