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Patrice Aminati | Quelle: Getty Images
Patrice Aminati | Quelle: Getty Images

Patrice Aminati spricht offen darüber, wie sie sich ihren letzten Tag vorstellt

Nataliia Shubina
19. Jan. 2026 - 16:39

Patrice Aminati spricht mit einer Offenheit über ihr Leben, die berührt und nachhallt. Die 30-Jährige ist unheilbar an Krebs erkrankt und wird palliativ behandelt. In einem schonungslos ehrlichen Interview mit RTL erzählt sie, wie sie heute auf ihr Leben blickt – und wie sie sich ihren vielleicht letzten Tag vorstellt.

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Es ist kein Gespräch über große Träume oder spektakuläre Wünsche, sondern über Nähe, Familie und die leisen Momente, die für sie inzwischen alles bedeuten.

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Patrice Aminati macht gleich zu Beginn deutlich, dass sie mit dem Begriff „Bucketlist“ hadert. Sie habe in den vergangenen Jahren viel erlebt, sagt sie, und dabei erkannt, dass Glück nichts Lautes sein müsse. Patrice meint dazu:

„Ich habe da auch so ein paar Sachen draufstehen, wo ich sage ‘oh, das würde ich jetzt echt gerne machen.’”

Doch es seien nicht Fernreisen oder außergewöhnliche Erlebnisse, die sie beschäftigen. Vielmehr seien es die kleinen, fast unscheinbaren Augenblicke, die für sie heute den größten Wert hätten – besonders dann, wenn sie an ihren möglicherweise letzten Tag denkt.

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Dieser letzte Tag, so beschreibt sie ihn, soll ruhig und vertraut sein. „Dann würde ich gerne mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee trinken.” Für Patrice Aminati ist das der Inbegriff von Geborgenheit.

Kein Trubel, kein Abschied in Etappen – sondern ein stilles Zusammensein mit den Menschen, die sie ihr Leben lang begleitet haben. Besonders eine Sache darf dabei nicht fehlen: eine Eierschecke aus Sachsen, die für sie zum Symbol von Heimat und Kindheit geworden ist.

Facebook-Kommentar | Quelle: facebook.com/galade

Facebook-Kommentar | Quelle: facebook.com/galade

Dass sie heute so denkt, hat viel mit ihrer Erkrankung zu tun. Die Diagnose hat ihr Leben radikal verändert – nicht nur körperlich, sondern auch innerlich. Sie sagt, dass sie früher geglaubt habe, viel zu brauchen, um glücklich zu sein.

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Doch diese Sicht habe sich grundlegend gewandelt. Die Krankheit habe sie auf das Wesentliche reduziert. Oder, wie sie es selbst formuliert: Man werde „auf das Minimum zurückgeworfen“.

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Ein prägender Moment war für sie ein längerer Krankenhausaufenthalt. Zwei Wochen habe sie dort gelegen – mit kaum mehr als einer Zahnbürste und einem OP-Hemd. Und trotzdem sei ihr in dieser Zeit etwas Entscheidendes klar geworden: Sie könne leben und glücklich sein, auch ohne all das, was sie früher für selbstverständlich gehalten habe. Diese Erkenntnis trage sie bis heute.

Patrice Aminati spricht dabei nicht beschönigend über ihre Situation. Sie weiß, wie kräftezehrend eine schwere Erkrankung sein kann – vor allem, wenn sie sich über Jahre hinzieht. In Erinnerung gerufen wird es uns aber, wenn sie über den Tod spricht:

„Auch eine Erkrankung kann sehr kräftezehrend sein, gerade wenn es viele Jahre sind.”

Ihre Worte sind ruhig, fast sachlich, und gerade deshalb so eindringlich. Sie macht deutlich, dass es Momente geben könne, in denen der Tod nicht nur Angst auslöse, sondern auch als Erlösung empfunden werde.

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Trotz dieser Gedanken wirkt Patrice Aminati im Interview nicht resigniert. Im Gegenteil: Sie strahlt Lebensfreude aus, lacht viel, spricht mit Wärme über ihre Familie – insbesondere über ihre dreijährige Tochter.

Auch ihre Eltern spielen aktuell eine große Rolle in ihrem Leben. Nach der Trennung von ihrem Noch-Ehemann Daniel Aminati ist sie zu ihnen zurückgezogen und sagt offen, wie sehr sie das schätzt. Eine Familie zu haben, sei etwas „ganz Tolles“.

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Ihr Umgang mit der eigenen Endlichkeit ist geprägt von Ehrlichkeit und Dankbarkeit. Patrice Aminati verdrängt nichts, dramatisiert aber auch nicht. Sie spricht aus, was viele denken, sich aber nicht zu sagen trauen: Dass Glück oft viel näher liegt, als man glaubt. Dass ein gemeinsamer Kaffee, ein Stück Kuchen und ein Sofa voller Nähe manchmal mehr bedeuten können als jedes große Ziel.

Mit ihrer Offenheit gibt sie Einblicke, die Mut machen – nicht, weil sie Hoffnung auf Heilung verspricht, sondern weil sie zeigt, wie viel Leben selbst in schweren Zeiten möglich ist.

Wie vorher berichtet:

Patrice Aminati überraschte ihre Follower kürzlich mit einem ungewohnten Bild, welches sie auf Social Media teilte. Dieser Post brachte wohl auch die lautesten Zweifler zum Schweigen.

Es sind Bilder, die berühren, weil sie ungefiltert sind. Keine großen Worte, kein Glamour, kein Schutzschild. Patrice Aminati, die seit Jahren offen über ihren Kampf gegen den Krebs spricht, zeigt sich nun auf eine Weise, die viele überrascht – und gleichzeitig tief bewegt. Zum ersten Mal tritt sie öffentlich ohne Perücke auf und macht damit sichtbar, was sonst verborgen blieb.

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Seit ihrer Diagnose im Jahr 2023 hat Patrice Aminati ihren Weg mit tausenden Menschen geteilt. Auf Social Media dokumentiert sie medizinische Behandlungen, Rückschläge und kleine Fortschritte.

Oft sieht man sie dabei geschminkt, mit einem Lächeln, scheinbar stark. Doch genau dafür musste sie sich immer wieder rechtfertigen. Einige Stimmen im Netz zweifelten an der Realität ihrer Erkrankung oder erwarteten ein anderes, leidenderes Bild. Nun setzt die 30-Jährige ein klares Zeichen.

In einem Video zeigt Patrice die Folgen ihrer Therapie: kahle Stellen, ausgedünntes Haar, sichtbare Spuren eines langen medizinischen Weges. Die Aufnahme ist ruhig, beinahe sachlich – und gerade deshalb so eindrücklich.

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Sie richtet sich nicht an Kritiker, sondern an all jene, die Ähnliches durchleben. Dazu schreibt sie einen Satz, der vielen Betroffenen Mut macht: „Bitte seid nicht traurig und haltet durch. Haare können wieder wachsen.“

Hinter diesem Schritt steckt mehr als eine Reaktion auf Kommentare. Patrice befindet sich seit Monaten in einer extrem herausfordernden Lebensphase. Neben der schweren Krebserkrankung musste sie sich auch privat neu orientieren.

Ende 2025 gaben sie und Moderator Daniel Aminati ihre Trennung bekannt. Kurz darauf zog sie mit ihrer kleinen Tochter zurück zu ihren Eltern nach Dresden. Dort lebt sie nun zurückgezogen, fernab von roten Teppichen, und konzentriert sich auf Stabilität und Alltag.

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Ihre Erkrankung ist ernst: Patrice leidet an schwarzem Hautkrebs, der nicht heilbar ist und palliativ behandelt wird. Trotzdem berichtet sie in den letzten Monaten auch von vorsichtigen Lichtblicken. In Interviews erklärte sie, dass die Bestrahlungen Wirkung zeigen und sich ihr körperlicher Zustand zuletzt verbessert habe. Auch das Haar beginne langsam wieder nachzuwachsen – ein kleines, aber emotionales Zeichen der Hoffnung.

Der offene Umgang mit ihrem Aussehen ist für Patrice kein Selbstzweck. Immer wieder betont sie, wie wichtig Ehrlichkeit gegenüber anderen Betroffenen ist. Schon früher zeigte sie Nebenwirkungen der Therapie, sprach über Erschöpfung, Angst und die Belastung, allein Mutter zu sein. Der aktuelle Schritt wirkt wie eine Fortsetzung dieses Weges: weniger erklären, mehr zeigen.

Auch aus ihrem Umfeld kommen unterstützende Worte. Daniel Aminati äußerte sich trotz der Trennung respektvoll und emotional über seine Noch-Ehefrau. In einem Interview sagte er: „Ich trage Patrice in meinem Herzen. Sie ist eine fantastische Frau. Die beste Mutter. Mein bester Freund.“ Diese Worte unterstreichen, dass die Verbindung der beiden weiterhin von gegenseitigem Respekt geprägt ist.

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Für viele Follower ist Patrice Aminatis Auftritt ohne Perücke mehr als ein persönliches Update. Er steht sinnbildlich für den Mut, sich verletzlich zu zeigen – ohne Inszenierung, ohne Rechtfertigung. Gerade in einer Welt, die Perfektion verlangt, wirkt diese Offenheit umso stärker.

Patrice selbst blickt nach vorn. In Dresden hat sie mit ihrer Tochter ein neues Zuhause geschaffen und versucht, Normalität zurückzugewinnen. Arzttermine, Therapien und der Alltag bestimmen ihr Leben, doch sie zeigt: Stärke bedeutet nicht, immer stark auszusehen. Manchmal reicht es, sich zu zeigen, wie man ist.

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