
„Xavi war kerngesund“: Lisa Straube teilt herzzerreißende Details über den Tod ihres Babys
Es sind Momente, die das Leben von einem Augenblick auf den nächsten verändern können. Für Influencerin Lisa Straube und ihren Ehemann Furkan Akkaya – vielen bekannt als „Akka“ – begann das Jahr eigentlich wie ein neuer Abschnitt ihres Familienlebens. Doch Anfang Februar wurde aus Hoffnung plötzlich tiefe Trauer.
Am 9. Februar teilte das Paar eine Nachricht, die ihre Community erschütterte: Ihr jüngster Sohn Xavi war gestorben. Das Baby wurde nur viereinhalb Monate alt. Seit diesem Tag ist nichts mehr so, wie es zuvor war.
Wo zuvor Alltag, Pläne und Familienmomente standen, ist nun eine Realität eingetreten, mit der junge Eltern kaum umgehen können. Die Fragen bleiben – Antworten gibt es bisher kaum.
In einem Gespräch beschreibt Lisa Straube, wie schwer die Wochen nach dem Verlust ihres Sohnes für sie und ihren Mann sind. Der Tod ihres Kindes hat ihr Leben grundlegend verändert. Die junge Mutter spricht offen über den Schmerz, der seitdem ihr täglicher Begleiter ist.
Besonders schwierig seien die Momente, in denen ihr bewusst werde, was geschehen ist. „Ich habe kaum Kraft und extreme Anfälle von Panikattacken [...] Ich habe teils Depressionen, unter denen ich zusammenbreche“, sagt Straube. In solchen Situationen überrollen sie Emotionen, die sie kaum kontrollieren könne. Manchmal könne sie kaum atmen, manchmal breche sie plötzlich in Tränen aus.
Sie fügte an: „Die meiste Zeit ist es surreal. Dann kommen die klaren Momente, in denen ich realisiere, was passiert ist. Da reißt es mir den Boden unter den Füßen weg.“
Viele dieser Augenblicke kommen unerwartet. Dann wird ihr erneut bewusst, dass ihr Baby nicht mehr da ist. Sie beschreibt diese Momente als besonders schwer – Momente, in denen der Verlust plötzlich greifbar wird.

Lisa Straube ist am 4. September 2022 in Berlin bei der HERQUL German Boxing Awards Gala 2022 im Tipi am Kanzleramt dabei. | Quelle: Getty Images
Der kleine Xavi starb nach Angaben seiner Eltern im Schlaf. Als sie bemerkten, dass etwas nicht stimmte, versuchte sein Vater verzweifelt, ihn wiederzubeleben. Doch jede Hilfe kam zu spät. Der Junge starb noch in seinem Zuhause.
Für die Familie ist besonders schwer zu begreifen, dass es keinerlei Vorzeichen gab. „Xavi war kerngesund“, erklärt seine Mutter. Untersuchungen hätten keinerlei gesundheitliche Probleme ergeben. Damit gehört der Fall zu jenen tragischen Ereignissen, die als plötzlicher Kindstod bezeichnet werden.
Nach Angaben von Experten trifft dieses Schicksal jedes Jahr rund hundert Familien in Deutschland. Trotz medizinischer Forschung bleiben die genauen Ursachen in vielen Fällen ungeklärt.

Lisa Straube und Akka sind am 16. Juni 2023 in Düsseldorf bei der großen Eröffnung und Charity-Veranstaltung im Medical Inn dabei. | Quelle: Getty Images
Für Lisa Straube und ihren Mann bedeutet das vor allem eines: eine Trauer ohne Erklärung. Dennoch versuchen sie, Schritt für Schritt einen Weg zu finden, mit dem Verlust umzugehen.
Dabei gehen beide unterschiedlich mit dem Schmerz um. Während Furkan Akkaya seine Gefühle eher still verarbeitet, sucht Lisa Straube das Gespräch über das Geschehene. Die beiden haben sich entschieden, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Neben ihrer eigenen Trauer müssen die Eltern auch für ihren älteren Sohn Emilio stark sein. Der einjährige Junge kann noch nicht verstehen, warum sein kleiner Bruder plötzlich nicht mehr da ist.
In Gedanken hat Lisa Straube oft Bilder vor Augen, die nun unerreichbar erscheinen. Sie hatte sich vorgestellt, wie ihre beiden Söhne gemeinsam aufwachsen würden – als Brüder, die miteinander spielen, lachen und die Welt entdecken.
Die Beerdigung von Xavi fand im engsten Kreis der Familie statt. Seine Eltern entschieden sich, ihm einige persönliche Dinge mitzugeben. Kuscheltiere, Briefe und eine Schneekugel begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.
Auch Erinnerungsstücke spielen für die Familie nun eine wichtige Rolle: „Ich habe auch Hand- und Fußabdrücke von ihm rahmen lassen und eine Haarsträhne aufbewahrt, die ich als Schmuck verarbeiten lasse und immer bei mir tragen möchte.“
Inmitten der Trauer versuchen die Eltern, auch Hoffnung zu bewahren. Sie glauben, dass ihr Sohn weiterhin über seine Familie wacht. Für sie ist dieser Gedanke eine der wenigen Quellen von Trost in einer Zeit, die von Schmerz und Abschied geprägt ist.
Wir berichteten über den traurigen Fall:
Furkan Akkaya und Lisa Straube verlieren ihr jüngstes Kind auf unerwartete Weise. Wir werfen einen Blick auf die Tragödie und schauen an, was die trauernden Eltern mit ihren Followern teilten.
Als Lisa Straube im vergangenen Jahr ihre zweite Schwangerschaft öffentlich machte, mischten sich Freude und Sorge. Die Influencerin wusste aus eigener Erfahrung, wie zerbrechlich das Glück sein kann.
Bereits bei der Schwangerschaft mit ihrem Sohn Xavi war nicht alles reibungslos verlaufen. In der 21. Schwangerschaftswoche setzten plötzlich Wehen ein, es bestand die akute Gefahr einer Früh- oder sogar Fehlgeburt.
Für die werdenden Eltern begann eine Phase des Bangens, begleitet von ärztlicher Überwachung und der ständigen Angst, das ungeborene Kind zu verlieren.

Screenshot aus der Story des Paares indem sie ihrem verstorbenen Sohn gedenken | Quelle: Instagram/akkaoriginal
Doch entgegen aller Befürchtungen stabilisierte sich die Situation. Xavi kam im September gesund zur Welt. Für Lisa Straube und ihren Ehemann Furkan Akkaya, genannt „Akka“, war es ein Moment großer Erleichterung – und ein Gefühl, das sie später als kleines Wunder beschrieben.
Gemeinsam mit ihrem älteren Sohn Emilio schien die junge Familie angekommen zu sein. Auf Social Media teilte Straube immer wieder Einblicke in ihren Alltag, sprach offen über die Herausforderungen des Mutterseins, aber auch über die tiefe Dankbarkeit für ihre beiden Kinder.

Screenshot aus der Story des Paares indem sie ihrem verstorbenen Sohn gedenken | Quelle: Instagram/akkaoriginal
Noch an Weihnachten widmete sie ihren Söhnen emotionale Worte. Niemand konnte ahnen, dass wenige Wochen später das Leben der Familie endgültig aus den Fugen geraten würde.
Am Montag dann die Nachricht, die viele ihrer Follower schockierte: Xavi ist tot. Der vier Monate alte Junge starb plötzlich und unerwartet. Eine konkrete Todesursache nannten die Eltern nicht.

Screenshot aus der Story des Paares indem sie ihrem verstorbenen Sohn gedenken | Quelle: Instagram/akkaoriginal
In einem ersten Statement baten sie um Ruhe und Zeit, um das Geschehene überhaupt begreifen zu können. Sie beschrieben sich selbst als in einem absoluten Schockzustand.
Kurz darauf meldete sich auch Furkan Akkaya zu Wort und gewährte einen Einblick in die dramatischen Minuten, die dem Tod seines Sohnes vorausgingen. Es sind Worte, die das Ausmaß der Tragödie erahnen lassen.
Er schilderte, wie er verzweifelt versuchte, das Leben seines Kindes zu retten, obwohl ihm bereits bewusst war, dass die Situation aussichtslos sein könnte.
„Denkt ihr, für mich war es leicht, die Story zu posten, obwohl ich vor ein paar Stunden vergeblich versucht habe, mein Baby zu reanimieren, ihm ins Gesicht zu schauen und zu wissen, dass er es nicht schafft?“, schrieb er offen.
Auch Lisa Straube teilte später ihre Erinnerungen an diesen Morgen. Ihre Schilderung zeichnet das Bild eines Kontrollverlustes, ausgelöst durch unvorstellbaren Schmerz. „Ich bin schreiend auf die Straße gerannt, mit meinem toten Baby auf dem Arm, und habe Gott angefleht, mich bitte zu holen, anstatt ihn. Ich habe auf dem Boden gelegen, bis der RTW da war und sie mir Xavi entnommen haben.“, verriet sie.
Zurück bliebe für sie ein Gefühl von „einfach purer Leere“, das sie selbst kaum in Worte fassen kann.
Dass das Paar den Tod seines Kindes so schnell öffentlich machte, sorgte im Netz für Diskussionen. Einige Nutzer äußerten Unverständnis, andere reagierten mit Anteilnahme. Akkaya erklärte, warum sie diesen Schritt dennoch gegangen seien.
Als Menschen des öffentlichen Lebens hätten sie verhindern wollen, die Nachricht immer wieder einzeln erklären zu müssen – gegenüber Familie, Freunden oder Followern. Jede erneute Schilderung des Geschehenen, so machte er deutlich, reiße die Wunden immer wieder neu auf.
Zur Todesursache schweigen Lisa Straube und Furkan Akkaya bewusst. Der Verlust sei allumfassend, der Schmerz bleibe. Er beschrieb das Gefühl, einen Teil seines Herzens verloren zu haben – etwas, das nicht zurückkehren werde.
Neben der Trauer über den Tod ihres Kindes sehen sich die Eltern zusätzlich mit Anfeindungen im Internet konfrontiert. Beschimpfungen und Vorwürfe trafen sie in einer Phase, in der sie ohnehin kaum Kraft haben. Akkaya bat um Verständnis für ihre Ausnahmesituation und darum, ihnen Zeit zu lassen, diesen Verlust zu verarbeiten.
Lisa Straube hatte bereits vor der Geburt von Xavi offen über ihre Ängste gesprochen. Die Geburt ihres ersten Sohnes Emilio war mit Komplikationen verbunden gewesen, was die zweite Schwangerschaft emotional zusätzlich belastete.
Als Xavi schließlich gesund zur Welt kam, war die Erleichterung umso größer. Dass ausgerechnet dieses Kind, um dessen Leben sie so früh gebangt hatten, nur vier Monate später sterben würde, verleiht der Tragödie eine bittere Dimension.
Heute bleibt der Familie vor allem die Erinnerung. Straube richtete sich in einem Abschiedsgruß direkt an ihren Sohn und bat ihn, von oben auf seinen Bruder aufzupassen. Worte, die zeigen, wie sehr sie versucht, ihrem Schmerz einen Sinn zu geben – oder zumindest einen Ort, an dem er existieren darf.
Der Tod von Xavi markiert einen tiefen Einschnitt im Leben von Lisa Straube und Furkan Akkaya. Von der angespannten Schwangerschaft über die scheinbare Sicherheit nach der Geburt bis hin zu den verzweifelten Wiederbelebungsversuchen und dem endgültigen Abschied zieht sich eine Geschichte, die von Hoffnung, Angst und letztlich unermesslicher Trauer geprägt ist.
Was bleibt, ist das stille Mitgefühl vieler Menschen – und die Erkenntnis, dass selbst das größte öffentliche Interesse den Verlust eines Kindes nicht lindern kann.
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