
„Es hat wehgetan“: Laura Wontorra verrät den Grund für die Scheidung von Simon Zoller
Im Fernsehen wirkt Laura Wontorra souverän, humorvoll und stets präsent. Als Moderatorin begleitet sie große Sportereignisse, Interviews und Unterhaltungsshows mit Leichtigkeit.
Doch hinter der professionellen Fassade gab es auch Zeiten, in denen private Entscheidungen besonders schwerfielen. Mehrere Jahre nach dem Ende ihrer Ehe spricht die 37-Jährige nun ungewöhnlich offen über diese Phase ihres Lebens.
Rückblickend beschreibt Wontorra die Trennung von Fußballprofi Simon Zoller als einen Einschnitt, der sie geprägt hat. Heute blickt sie jedoch mit bemerkenswerter Gelassenheit auf diese Zeit zurück. Bitterkeit oder Vorwürfe spielen in ihrer Schilderung keine Rolle – vielmehr versucht sie, das Erlebte als Teil ihrer persönlichen Entwicklung zu verstehen.
„Natürlich war das ein Scheitern – und es hat wehgetan“, sagt sie in einem Gespräch mit der Zeitschrift Gala. Mit diesen Worten benennt sie offen, dass das Ende der Ehe für sie zunächst schwer zu akzeptieren war. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sie diese Erfahrung nicht als Niederlage betrachtet.
Die Beziehung zwischen der Sportmoderatorin und dem ehemaligen Fußballprofi Simon Zoller hatte über Jahre hinweg große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Beide galten lange als harmonisches Paar in der deutschen Sport- und Medienlandschaft. Umso überraschender kam für viele Fans die Nachricht von der Trennung.
Heute, mit zeitlichem Abstand, sieht Wontorra die Gründe klarer. Besonders ein Faktor habe die Beziehung stark geprägt: der berufliche Ehrgeiz auf beiden Seiten. Sowohl sie als auch Zoller hätten ihre Karrieren mit großer Konsequenz verfolgt. Der Fokus auf berufliche Ziele habe jedoch seinen Preis gehabt.
„Da sind manche Dinge auf der Strecke geblieben“, erklärt die Moderatorin rückblickend. Darunter fiel auch der Wunsch nach eigenen Kindern. Sie fügte an: „Dieser Wunsch hat sich für mich nicht so früh erfüllt wie für andere Frauen in meinem Alter“.
Gemeint ist damit vor allem die gemeinsame Zeit, die in einem Leben zwischen Fußballstadien, Fernsehstudios und Terminen zunehmend rar geworden sei. In der Summe habe dieser Lebensstil schließlich dazu geführt, dass die Beziehung nicht mehr die notwendige Aufmerksamkeit bekam.
Trotz dieser Erkenntnis spricht Wontorra respektvoll über die gemeinsame Vergangenheit. Sie betont, dass sie die Zeit mit ihrem ehemaligen Partner keinesfalls bereue. Vielmehr habe sie aus der Ehe wichtige Erfahrungen mitgenommen – sowohl für ihr persönliches Leben als auch für ihre Entwicklung als Persönlichkeit.
Dass zwischen den beiden kein Groll geblieben ist, zeigt auch ein jüngstes Wiedersehen. Bei einem Fußballspiel in Bochum trafen Wontorra und Zoller zufällig aufeinander. Die Begegnung sei herzlich gewesen, berichtet sie. Beide hätten sich umarmt und sich ehrlich über das Treffen gefreut.
Inzwischen hat Simon Zoller ein neues Kapitel begonnen. Der ehemalige Fußballprofi ist wieder verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes geworden. Wontorra begegnet dieser Entwicklung ohne Neid oder Wehmut. Vielmehr freue sie sich darüber, dass beide ihren eigenen Weg gefunden hätten – auch wenn dieser nicht mehr gemeinsam verläuft.
Ein Thema spricht die Moderatorin dabei besonders offen an: ihren Wunsch nach einer eigenen Familie. Dieser habe sich bislang nicht so früh erfüllt, wie sie es vielleicht erwartet hätte. Dennoch versucht sie, sich selbst nicht unter Druck zu setzen.
Dating-Apps seien für sie derzeit keine Option, sagt Wontorra. In dieser Hinsicht beschreibt sie sich als eher traditionell: „Da bin ich altmodisch.“ Statt algorithmischer Partnersuche setzt sie auf Intuition und das richtige Timing. Sie sei überzeugt, dass sich bestimmte Dinge im Leben zum richtigen Zeitpunkt ergeben.
Auch ihre Zukunft beschreibt sie mit einer Mischung aus Humor und Klarheit. Für sie selbst habe das kommende Jahr zunächst einen beruflichen Schwerpunkt. Erst danach möchte sie dem privaten Glück wieder mehr Raum geben.
So bleibt ihre Haltung gegenüber der Vergangenheit ebenso reflektiert wie optimistisch. Die gescheiterte Ehe gehört zu ihrer Lebensgeschichte – doch sie sieht darin vor allem eine Erfahrung, die sie stärker gemacht hat.
