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Katja Burkard, Moderatorin, macht beim RTL-Spendenmarathon 2024 mit. | Quelle: Getty Images
Katja Burkard, Moderatorin, macht beim RTL-Spendenmarathon 2024 mit. | Quelle: Getty Images

Katja Burkard erzählt, wie sie ihr Lispeln erhalten hat – der Unfall, der dazu führte

Tetiana Sukhachova
05. März 2026 - 18:47

Für Millionen Zuschauer ist Katja Burkard seit Jahrzehnten ein vertrautes Gesicht im deutschen Fernsehen. Als Moderatorin von „Punkt 12“ prägt sie das Mittagsprogramm von RTL mit ihrer offenen Art und ihrer unverwechselbaren Stimme. Doch hinter dieser Stimme steckt eine Geschichte, die nur wenige kennen – und die mit einem Ereignis begann, das ihr Leben nachhaltig veränderte.

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Heute spricht die 60-Jährige ungewöhnlich offen über ein Thema, das sie seit vielen Jahren begleitet: ihr Lispeln und einen dauerhaften Tinnitus. Beide haben ihren Ursprung in einem Autounfall, der sich ereignete, als Burkard noch am Anfang ihres Erwachsenenlebens stand.

Katja Burkard am 20. November 2025 beim ersten Tag der RTL-Spendenaktion 2025 in den EMG Studios in Hürth | Quelle: Getty Images

Katja Burkard am 20. November 2025 beim ersten Tag der RTL-Spendenaktion 2025 in den EMG Studios in Hürth | Quelle: Getty Images

Ihr Lispeln, das als Makel begann, wurde Teil ihrer Persönlichkeit.

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Damals war sie Mitte zwanzig und gemeinsam mit ihrem damaligen Freund in Italien unterwegs. Die Reise nahm jedoch eine dramatische Wendung. Sie selbst verriet:

„Ich habe irgendwann mit Mitte 20 einen Autounfall gehabt und habe einen Tinnitus davon bekommen [...] Ich war mit meinem Ex-Freund in Italien und wir haben bei Aquaplaning einen Unfall gehabt. Ganz schlimm. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber ich bin im Schock draußen rumgelaufen, habe die Trümmerteile eingesammelt. Zum Glück war mein Ex Arzt und hat mir Valium gespritzt, weil ich mich nicht beruhigen konnte, da der Tinnitus nicht wegging.“

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Der Unfall selbst endete zwar ohne schwere körperliche Verletzungen, doch die psychischen und gesundheitlichen Folgen machten sich schnell bemerkbar.

Nach dem Zusammenstoß stand Burkard unter Schock. Sie schildert, wie sie unmittelbar danach umherlief und versuchte, die verstreuten Teile des Fahrzeugs einzusammeln. Ihr damaliger Freund, der Arzt war, habe schließlich eingegriffen, um sie zu beruhigen. Erst allmählich wurde klar, dass der Unfall Spuren hinterlassen hatte, die nicht so schnell verschwinden würden.

Besonders der Tinnitus entwickelte sich zu einem dauerhaften Begleiter. Ein permanentes Pfeifen im Ohr, das viele Betroffene als extrem belastend empfinden, trat nach dem Unfall auf und blieb bestehen. Ärzte erklärten ihr früh, dass dieses Geräusch vermutlich nicht mehr verschwinden werde.

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Auch eine weitere Veränderung bemerkte Burkard erst später – ein leichtes Lispeln, das sich in ihrer Aussprache bemerkbar machte. Interessanterweise fiel ihr dieses selbst zunächst gar nicht auf. Erst als sie im Fernsehen moderierte und ihre Stimme über Mikrofone verstärkt wurde, wurde das Phänomen hörbar.

Die Moderatorin versuchte zunächst, aktiv dagegen anzugehen. Gemeinsam mit einer Sprachtrainerin arbeitete sie daran, ihre Aussprache zu verändern und das Lispeln zu korrigieren. Doch der Prozess erwies sich als schwierig. Da Burkard das Lispeln selbst nicht wahrnahm, fiel es ihr schwer, gezielt daran zu arbeiten.

„Katja, du stresst dich so sehr damit und du hörst es ja nicht, ich weiß nicht, wie wir da arbeiten sollen“, soll die Sprachtrainerin schließlich gesagt haben. Für Burkard wurde dieser Moment zu einem Wendepunkt. Statt weiter gegen etwas anzukämpfen, das sie selbst nicht wahrnahm, begann sie, es zu akzeptieren.

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Auch ihre Arbeitgeber reagierten pragmatisch. Statt das Thema weiter in den Mittelpunkt zu stellen, entschieden sie sich, die Moderatorin einfach so zu nehmen, wie sie ist. Damit wurde das Lispeln mit der Zeit zu einem Teil ihrer öffentlichen Persönlichkeit.

Der Tinnitus hingegen blieb eine dauerhafte Herausforderung. Doch auch hier fand Burkard einen Weg, mit der Situation umzugehen. Ein Arzt habe ihr früh geraten, den Ton im Ohr nicht als Feind zu betrachten, sondern als Signal ihres Körpers.

Heute beschreibt sie das Geräusch sogar als eine Art inneren Hinweisgeber. Wenn das Pfeifen stärker wird, versteht sie es als Zeichen, dass sie vielleicht eine Pause braucht oder ihr Tempo reduzieren sollte.

So wurde aus einem Ereignis, das zunächst Angst und Unsicherheit auslöste, im Laufe der Jahre eine Erfahrung, die sie geprägt hat. Katja Burkard steht heute offen zu den Spuren des Unfalls. Wie die BILD passend beschrieb: „Ihr Lispeln, das als Makel begann, wurde Teil ihrer Persönlichkeit. Es ist geblieben, genauso wie der Tinnitus.“

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