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Simone Ballack | Quelle: Getty Images
Simone Ballack | Quelle: Getty Images

„Von unschätzbarem emotionalem Wert“: Das eine Ding, das Simone Ballack nicht mit ins Dschungelcamp nehmen möchte

Nataliia Shubina
14. Jan. 2026 - 17:09

Für Simone Ballack beginnt Ende Januar ein völlig neues Kapitel. Die 49-Jährige stellt sich 2026 der wohl größten TV-Herausforderung ihres Lebens und zieht in den australischen Dschungel. In der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ will sie sich beweisen, durchhalten, kämpfen – und am liebsten gewinnen.

Doch schon vor dem Abflug nach Australien beschäftigt sie eine zutiefst emotionale Frage: Welchen persönlichen Gegenstand kann und will sie mitnehmen – und welchen lieber nicht?

Wie Simone Ballack im Interview mit BUNTE und der Abendzeitung München offenbart, geht es dabei um ein Schmuckstück, das für sie weit mehr ist als ein Accessoire. Es ist ein Anhänger, der sie seit Jahren begleitet und eine ganz besondere Bedeutung trägt. In ihm befindet sich ein Stein aus der gepressten Asche ihres Sohnes Emilio, der 2021 im Alter von nur 18 Jahren tödlich verunglückte.

„Er enthält die gepresste Asche von Emilio und ist ein einzigartiges Schmuckstück von unschätzbarem emotionalem Wert“, sagt Simone Ballack. Worte, die erahnen lassen, welche Rolle dieser Anhänger in ihrem Leben spielt. Für die dreifache Mutter ist er ein Symbol der Nähe, der Erinnerung und des Weiterlebens mit dem Verlust.

Gerade deshalb ist die Entscheidung so schwer. In der Dschungelshow dürfen die Kandidatinnen und Kandidaten zwar persönliche Luxusgegenstände mitbringen, doch diese können ihnen im Verlauf der Staffel auch wieder abgenommen werden – etwa als Strafe nach Regelverstößen oder verlorenen Prüfungen. Für Simone Ballack ist das ein Risiko, das sie kaum ertragen könnte.

„Dieses einmalige Schmuckstück hat einen riesengroßen emotionalen Wert für mich und ich würde den Anhänger niemals in fremde Hände geben“, betont sie. Der Gedanke, dieses Andenken auch nur zeitweise aus der Hand geben zu müssen, bereitet ihr große Sorgen. Deshalb tendiert sie aktuell dazu, die Emilio-Kette lieber gar nicht erst mit in den Dschungel zu nehmen – so schwer ihr dieser Verzicht auch fallen würde.

Der innere Konflikt zeigt, wie nah Freude und Trauer in Ballacks Leben beieinanderliegen. Einerseits steht sie vor einem Abenteuer, das sie bewusst als Neuanfang begreift. Andererseits begleitet sie der Verlust ihres Sohnes jeden Tag. Der Anhänger ist dabei kein öffentliches Statement, sondern ein stilles, persönliches Band.

Dass sie sich dennoch auf das Dschungelcamp einlässt, beschreibt Simone Ballack selbst als bewusste Entscheidung. Es sei der richtige Zeitpunkt, aus der Routine auszubrechen und sich einer Herausforderung zu stellen, die körperlich wie mental alles abverlangt. Sie sehe sich nicht als Drama-Queen, sondern als starke Frau mit klaren Prinzipien. Im Camp wolle sie motivieren, nicht spalten – auch wenn ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn durchaus für Reibung sorgen könne.

Über ihren verstorbenen Sohn wolle sie im Vorfeld nichts planen. Das Thema gehöre zu ihr, sagt sie, aber sie lasse es auf sich zukommen, ob und wann sie darüber spricht. Fest steht hingegen ihr sportlicher Ehrgeiz. Simone Ballack macht kein Geheimnis daraus, dass sie nicht nur teilnehmen, sondern gewinnen will. Die Dschungelkrone ist ihr klares Ziel.

Gerade vor diesem Hintergrund bekommt die Frage nach dem Schmuckstück eine noch tiefere Bedeutung. Es geht nicht nur um einen Gegenstand, sondern um die Balance zwischen innerer Stärke und emotionalem Schutz. Nähe zulassen oder loslassen, um etwas Unersetzliches zu bewahren – diese Entscheidung trifft Simone Ballack ganz bewusst für sich selbst.

Ob der Anhänger letztlich in Australien bleibt oder zu Hause sicher verwahrt wird, ist offen. Sicher ist jedoch: Die Emilio-Kette steht sinnbildlich für den Weg, den Simone Ballack gegangen ist – geprägt von Verlust, Liebe und dem Mut, trotz allem nach vorne zu schauen.

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