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Symbolbild | Quelle: Getty Images
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Tragödie in Berlin: Kind stirbt in einer Kindertagesstätte

Tetiana Sukhachova
19. Jan. 2026 - 19:36

In Berlin-Niederschöneweide kam es am Montag Vormittag zu einem tragischen Unglück, das einem 5-jährigen Kind das Leben kostete.

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Gegen 10.15 Uhr kam es in der Kindertagesstätte „Adlerküken“ im Bezirk Treptow-Köpenick zu einem schweren Unglück. Ein fünfjähriger Junge verlor dabei sein Leben. Gegenüber RTL hieß es:

Symbolbild | Quelle: Getty Images

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„Gegen 11 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Unglücksfall in eine Kita in Adlergestell gerufen“

Was genau in den Räumen der Kita geschah, wird nun Schritt für Schritt aufgearbeitet. Fest steht: Für das Kind kam jede Hilfe zu spät.

Kurz nach dem Unfall rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot an. Auch ein Rettungshubschrauber landete in der Nähe der Einrichtung in der Straße Adlergestell.

Symbolbild | Quelle: Getty Images

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Notärzte versuchten alles, um das Leben des Jungen zu retten, leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Dennoch konnte das Kind nicht mehr gerettet werden. Die Nachricht verbreitete sich schnell und löste tiefe Bestürzung bei Eltern, Mitarbeitenden und Anwohnern aus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Junge von einem schweren Gegenstand getroffen. Ein Sprecher erklärte, dass das Kind durch einen solchen Gegenstand tödlich verletzt worden sei.

Nach Informationen, die später bekannt wurden, soll sich eine schwere Tür aus den Angeln gelöst haben. Diese Tür verfügte offenbar über eine Ausklappfunktion und traf das Kind mit voller Wucht. Ob ein technischer Defekt oder ein anderer Umstand zu dem Unglück führte, ist bislang unklar und soll Bestand der laufenden Ermittlungen sein.

Symbolbild | Quelle: Getty Images

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Um diese Fragen zu klären, leitete die Polizei ein Todesermittlungsverfahren ein. Ziel der Ermittlungen ist es, herauszufinden, ob eine technische Ursache vorlag oder möglicherweise ein Handhabungsfehler eine Rolle spielte. Die Kita selbst steht unter Schock, ebenso wie viele Eltern, die ihre Kinder an diesem Tag dort betreut wussten.

Die Feuerwehr verriet gegenüber den Medien:

„Derzeit wird eine Vielzahl an Betroffenen von uns und der psychosozialen Notfallbetreuung betreut [...] Eltern, Kinder, Kitamitarbeiter, Feuerwehr und Polizei, alle, die damit beschäftigt waren, werden betreut.“

Besonders groß ist nun die Sorge um die seelische Verfassung der anderen Kinder und der Mitarbeitenden. Direkt am Unglücksort kam ein Kriseninterventionsteam zum Einsatz.

Symbolbild | Quelle: Getty Images

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Psychologisch geschulte Fachkräfte kümmern sich um traumatisierte Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern, die das Geschehen nur schwer verarbeiten können.

Für viele von ihnen ist es kaum begreiflich, dass ein Ort, der eigentlich Schutz, Geborgenheit und Sicherheit bieten soll, Schauplatz einer solchen Tragödie wurde.

Während die Ermittlungen weiterlaufen, steht für die Betroffenen vor allem eines im Vordergrund: Trauer. Eine Familie hat ihr Kind verloren, eine Kita-Gemeinschaft einen Jungen, der nie mehr zurückkehren wird.

Symbolbild | Quelle: Getty Images

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Der Vorfall wirft zugleich Fragen nach Sicherheit, Kontrolle und Prävention auf – Fragen, die nun sorgfältig und mit größter Sensibilität beantwortet werden müssen.

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Wir berichteten über einen ähnlich tragischen Fall:

Ein erschütternder Vorfall im sauerländischen Menden hat am Freitag bundesweit Entsetzen ausgelöst. Bei eisigen Temperaturen lief ein kleines Kind barfuß und nur leicht bekleidet durch den Schnee. Ein aufmerksamer Autofahrer bemerkte die Situation, zögerte nicht und alarmierte die Polizei. Dieser Anruf sollte für sechs Kinder lebensverändernd werden.

Gegen 14.50 Uhr trafen Einsatzkräfte an einem Wohnhaus in Menden ein. Das barfüßige Kind, ein etwa zweijähriger Junge, war zuvor von der Straße in ein Zweifamilienhaus gelaufen. Was die Polizei dort vorfand, beschreiben die Behörden später als schwer fassbar: In einer Wohnung befanden sich fünf weitere Kinder, drei Mädchen und drei Jungen im Alter von zwei bis elf Jahren, in einem deutlich verwahrlosten Zustand.

09. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Menden: Rettungskräfte stehen vor einem Haus, nachdem dort Kinder in einem verwahrlosten Zustand aufgefunden wurden. | Quelle: Getty Images

09. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Menden: Rettungskräfte stehen vor einem Haus, nachdem dort Kinder in einem verwahrlosten Zustand aufgefunden wurden. | Quelle: Getty Images

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Nach Angaben der Polizei lagen die Kinder nahezu regungslos auf einem Bett. Die Situation machte sofortiges Handeln erforderlich. Alle sechs Kinder wurden noch vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Dort stellten Ärztinnen und Ärzte fest, dass die Kinder zwar altersgerecht entwickelt sind und keine Anzeichen körperlicher Misshandlung aufweisen, sich jedoch in einem vernachlässigten Zustand befanden.

Besonders erschütternd waren die Zustände in der Wohnung. Sechs Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren wurden am Freitag gegen 14.50 Uhr aus einer Wohnung in Menden gerettet. Sie waren in einem völlig verwahrlosten Zustand. Als die Polizei die Wohnung betrat, lag nach BILD-Informationen ein beißender Geruch in der Luft.

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Die Beamten betraten die Wohnung nur mit Atemschutzgeräten und OP-Masken. Auch die Feuerwehr war im Einsatz und setzte einen Lüfter ein, um die Luft in den Räumen auszutauschen. Zeitweise bestand der Verdacht auf einen gesundheitsschädlichen Stoff, der sich jedoch nicht bestätigte.

Nach Angaben von WDR und Polizei lebten in der Wohnung auch mehrere Tiere. Drei Hunde sowie weitere Haustiere wurden später von Tierschützern in Obhut genommen. Zwar handelte es sich laut Behörden nicht um einen klassischen Messi-Haushalt, dennoch war die Wohnung stark vermüllt und für Kinder völlig ungeeignet.

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Während des laufenden Einsatzes kehrte die Mutter der Kinder zur Wohnung zurück. Sie war zuvor nicht anwesend gewesen. Die Polizei vernahm die Frau noch am selben Tag. In der Wohnung fanden die Beamten Betäubungsmittel.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass eine kleine Menge Cannabis sowie weitere kristalline Substanzen sichergestellt wurden. Nach Medienberichten sollen die Mengen über dem Eigenbedarf gelegen haben. Die genaue Art und Menge der Drogen steht laut Staatsanwaltschaft jedoch derzeit nicht im Vordergrund.

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Gegen beide Elternteile wird nun wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung sowie wegen Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. Der Vater der Kinder war zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht auffindbar und ist bislang nicht erschienen. Die Mutter wurde nach der Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Stadt Menden und die Staatsanwaltschaft teilten am Samstag mit, dass alle Kinder das Krankenhaus inzwischen verlassen konnten. Sie wurden durch das Jugendamt in sichere Obhut genommen. Über ihren genauen Aufenthaltsort oder ihren weiteren Zustand werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine weiteren Angaben gemacht.

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Mendens Bürgermeisterin Manuela Schmidt verschaffte sich persönlich ein Bild von der Lage. Sie betonte: „Wichtig ist mir vor allem, dass die Kinder wohlauf sind und zu keiner Zeit in Lebensgefahr schwebten.“ Zugleich kündigte sie eine umfassende Aufarbeitung des Falls in enger Abstimmung mit Polizei und Jugendamt an.

Besonderen Dank richteten Stadt und Polizei an den Autofahrer, der nicht wegsah. Sein Anruf verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Der Fall zeigt eindringlich, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zivilcourage sind – und wie schnell ein einzelnes Handeln Leben schützen kann.

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