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Rettungskräfte vor Ort inmitten der Flut | Quelle: x.com/vigilidelfuoco
Rettungskräfte vor Ort inmitten der Flut | Quelle: x.com/vigilidelfuoco

Schwere Unwetter in Italien: Behörden starten großangelegte Suche nach vermisstem deutschen Touristen

Tetiana Sukhachova
23. Sept. 2025 - 20:20

Ein Campingausflug im malerischen Norden Italiens endete tragisch: Eine deutsche Urlauberin wird seit den schweren Unwettern in der Region Piemont vermisst. Was als entspannte Reise begann, verwandelte sich innerhalb weniger Minuten in einen Kampf gegen die Naturgewalten.

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Ein Ausflug, der zur Katastrophe wurde

Gemeinsam mit ihrem Mann war die Frau mit einem Wohnmobil unterwegs. Sie hatten sich auf einem Campingplatz in der Nähe des Flusses Valla niedergelassen – nicht ahnend, dass genau dieser Ort zur Gefahrenzone werden würde.

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Nach Angaben der Feuerwehr setzte plötzlich heftiger Regen ein. Die Wassermassen stiegen rasant an, eine Flutwelle erfasste den Platz.

Das Paar versuchte, zu Fuß zu entkommen. Der Ehemann trug den gemeinsamen Hund auf dem Arm und konnte sich in Sicherheit bringen. Doch seine Frau hatte nicht das gleiche Glück: Sie soll ausgerutscht und in die reißende Strömung geraten sein. Trotz stundenlanger Suche blieb sie nach aktuellem Stand bis zum Abend verschwunden.

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Rettungskräfte im Dauereinsatz

Die Feuerwehr setzte alles daran, die Vermisste zu finden – bisher ohne Erfolg. Auch Hubschrauber wurden eingesetzt, um Menschen zu erreichen, die in ihren Häusern von den Wassermassen eingeschlossen waren.

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Mehr als ein Dutzend Urlauberinnen und Urlauber mussten von einem nahegelegenen Campingplatz evakuiert werden, nachdem sie in der Nacht von den Regenfällen überrascht worden waren.

Die Lage bleibt angespannt. Meteorologen warnen vor weiteren Regenfällen, die den Norden Italiens in den kommenden Tagen erneut treffen könnten.

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Die Folgen des Unwetters

Besonders betroffen sind die Regionen Piemont und Lombardei. In vielen Gemeinden traten Flüsse über die Ufer, Straßen standen kniehoch unter Wasser. In der Stadt Cabiate, zwischen Mailand und dem Comer See, war das öffentliche Leben zeitweise lahmgelegt. Hinzu kamen Erdrutsche, die Rettungsmaßnahmen erschwerten.

Auch die Infrastruktur leidet: Mehrere Bahnverbindungen, darunter die Strecke Como–Chiasso, wurden unterbrochen. In Mailand trat der Fluss Seveso über die Ufer, was die Stadtverwaltung dazu veranlasste, Parks und Grünflächen zu sperren und die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht aufzurufen – insbesondere in Unterführungen.

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Viele deutsche Urlauber betroffen

Die Region rund um den Comer See zieht jedes Jahr zahlreiche Touristinnen und Touristen aus Deutschland an.

Viele von ihnen wurden nun Zeugen der dramatischen Szenen. Für Reisende bedeutet das aktuelle Wetter vor allem Unsicherheit, da sich die Lage jederzeit verschärfen kann.

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