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Mimmy | Quelle: instagram.com/goobigubbi/
Mimmy | Quelle: instagram.com/goobigubbi/

„Wenn ihr das seht, bin ich tot“: Frau kündigt auf Instagram ihren eigenen Tod in einem Video an

Nataliia Shubina
10. Sept. 2025 - 16:02

In den sozialen Medien sorgte kürzlich ein zutiefst bewegender Beitrag für große Betroffenheit: Die 82-jährige TikTok- und Instagram-Influencerin namens Mimmy – eigentlich Judith „Judy“ Bernstein – verabschiedete sich in einem Video von ihren Followerinnen und Followern. Beginnt man das Video zu sehen, sei die Botschaft klar: „Wenn du das siehst, dann bedeutet das, dass ich tot bin.“

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Mimmy, die seit 2022 regelmäßig in den Clips ihres Enkels teilnahm und unter dem Namen „Goobi Gubbi“ bekannt wurde, war bei ihren Fans besonders beliebt. In dem Video reflektiert sie ihr Leben: „Ich hatte das wundervollste Leben. Ich bin mit Arnie … um die Welt gereist, wir hatten großartige Menschen um uns, mit denen wir viel erlebt haben. (…) Ich hatte ein fabelhaftes Leben, das solltet ihr euch in Erinnerung behalten.“ Der Beitrag wurde wenige Tage vor ihrem Tod veröffentlicht, nachdem ihr Gesundheitszustand sich drastisch verschlechtern hatte.

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Die Antwort in den Kommentaren war überwältigend. Aus aller Welt kamen Botschaften des Abschieds, der Trauer – aber auch der Dankbarkeit, sie gekannt zu haben. Einer schrieb:

„Nie habe ich so geweint über den Verlust einer Person, die ich nicht persönlich kannte, wie als ich um Mimmy getrauert habe! Sie hat bei so vielen von uns einen perfekten Eindruck hinterlassen, und ich bete, dass sie jetzt glücklich ist, keinen Schmerz mehr hat und bei ihrem Liebsten ist.“

Ein anderer User bekundete: „Mimmy war so besonders, und wir kannten sie nur von TikTok.“ Solche Zeilen zeigen: Mimmy war nicht nur eine Internetfigur – sie war für viele Menschen eine vertraute Seele.

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Was macht dieses Video – und Mimmy als Person – so bewegend? Es ist nicht allein ihre Lebensfreude, sondern die bewusste Form ihres Abschieds. Sie richtete ihre letzten Worte direkt an ihre Community; ohne Pathos, getragen von Würde und Humor. Für viele Fans war das ein letzter liebevoller Blick – aber auch ein Schockmoment.

Der Einfluss der 82-Jährigen lag in ihrer Echtheit: In kurzen Videos mit ihrem Enkel entstanden nicht selten komische, aber stets herzerwärmende Momente. Mimmy trat mit einer Klarheit und Authentizität auf, die in den sozialen Medien selten ist. Als sie verkündete, dass das Video ihr Abschied sei, öffnete sie einen letzten Blick in ein bewegtes Leben.

Mimmy (Judith ‚Judy‘ Bernstein, 82) mit ihrem Enkel und TikTok-Star ‚Goobi Gubbi‘ – gemeinsam eroberten sie die Herzen von Millionen Fans | Quelle: https://www.tiktok.com/@goobigubbi

Mimmy (Judith ‚Judy‘ Bernstein, 82) mit ihrem Enkel und TikTok-Star ‚Goobi Gubbi‘ – gemeinsam eroberten sie die Herzen von Millionen Fans | Quelle: https://www.tiktok.com/@goobigubbi

Die Reaktionen zeigen, wie viel sie den Menschen bedeutete – selbst denen, die sie nie persönlich getroffen haben. Die Kommentare sind Ausdruck eines digitalen Trauerns, einer kollektiven Anteilnahme im Netz. Viele betonen, wie wichtig Menschen wie Mimmy sind – unverstellt, menschlich, humorvoll.

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Für ihren Enkel „Goobi Gubbi“ wird dieses Vermächtnis nun zur Quelle der Erinnerung: Die Videos sind für ihn ein lebendiges Archiv ihrer gemeinsamen Momente. Seine Followerinnen und Follower trauern mit ihm um eine Frau, die mit ihrem Charme, ihrer Offenheit und Lebensfreude unvergesslich wurde.

Mimmy (Judith ‚Judy‘ Bernstein, 82) mit ihrem Enkel und TikTok-Star ‚Goobi Gubbi‘ – gemeinsam eroberten sie die Herzen von Millionen Fans | Quelle: tiktok.com/@goobigubbi

Mimmy (Judith ‚Judy‘ Bernstein, 82) mit ihrem Enkel und TikTok-Star ‚Goobi Gubbi‘ – gemeinsam eroberten sie die Herzen von Millionen Fans | Quelle: tiktok.com/@goobigubbi

Viele Followerinnen und Follower betonten auch, wie ungewöhnlich es sei, dass jemand so offen über den eigenen Tod spreche. Gerade in den sozialen Medien, wo häufig ein Bild von Jugend und Leichtigkeit vermittelt wird, wirkte Mimmys Botschaft wie ein Gegenpol – ehrlich, verletzlich und voller Mut. Dass sie ihre Community direkt mitnahm, machte den Abschied umso persönlicher und berührender.

Zugleich zeigt die Reaktion im Netz, wie sehr digitale Gemeinschaften inzwischen zum Ort von Trauer und Erinnerung geworden sind. Die Menschen teilten Fotos, alte Videos und persönliche Gedanken, als würden sie eine enge Freundin verlieren. Für viele war es tröstlich, gemeinsam in den Kommentaren zu schreiben, dass Mimmy „in Frieden“ gegangen sei. Ihr Tod verdeutlicht damit auch, wie sehr soziale Medien Orte echter Nähe und menschlicher Wärme sein können.

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