
Margot Hellwig | Quelle: Getty Images
„Also meine Mutter wäre entsetzt, ihn jetzt so dünn zu sehen“: Margot Hellwig äußert sich besorgt über Florian Silbereisen
Margot Hellwig verfolgt das Showgeschäft auch lange nach ihrem Bühnenabschied noch sehr aufmerksam. Die 84-Jährige gehört zu den bekanntesten Namen der Volksmusik und beobachtet bis heute genau, wie sich bekannte Gesichter der Branche im Laufe der Jahre verändern. Gerade bei Menschen, die sie seit Jahrzehnten kennt, schaut sie besonders genau hin.
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Zu diesen langjährigen Weggefährten gehört auch Florian Silbereisen. Die Verbindung zwischen beiden reicht weit zurück und ist eng mit der Geschichte der Familie Hellwig verbunden, denn schon Margots Mutter Maria pflegte eine enge Beziehung zu dem Entertainer. So entstand über viele Jahre hinweg ein Verhältnis, das nicht nur auf beruflichen Begegnungen, sondern auch auf persönlicher Vertrautheit beruhte.

Florian Silbereisen und Margot Hellwig singen gemeinsam während der Fernsehsendung „Adventsfest der 100.000 Lichter“ im Kongreßzentrum Suhl am 26. November 2011 in Suhl | Quelle: Getty Images
Besonders präsent ist für Margot Hellwig bis heute ein Moment aus dem Jahr 2015. Damals feierte sie ihren Bühnenabschied in einer Adventsshow von Florian Silbereisen, was ihr nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Der Moderator bereitete ihr dort einen Rahmen, den sie noch immer mit Dankbarkeit und Wärme betrachtet.
Dass Hellwig den Entertainer bis heute schätzt, zeigt sich auch daran, dass sie ihn weiterhin regelmäßig im Fernsehen verfolgt. Sie kennt ihn nach eigenen Angaben noch aus Kindertagen, erinnert sich an sein höfliches Auftreten hinter den Kulissen und verbindet mit ihm bis heute Disziplin, Bescheidenheit und Verlässlichkeit. Der direkte Kontakt ist inzwischen zwar eingeschlafen, die Aufmerksamkeit für seine Auftritte aber geblieben.
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Florian Silbereisen, 2004 | Quelle: Getty Images
Im Gespräch mit der Zeitschrift „Prima Woche“ wird nun deutlich, dass diese Aufmerksamkeit inzwischen mit echter Sorge verbunden ist. Sie sagte:
„Er ist schon sehr überanstrengt wahrscheinlich. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Er ist ein so lieber und bescheidener Mensch.“
Mit diesen Worten rückt die Sängerin nicht seine Karriere, sondern seinen aktuellen Eindruck in den Mittelpunkt.

Moderator Florian Silbereisen Bei Der Ankunft Zur 11. "Osgar" Verleihung Der Bildzeitung Im Neuen Rathaus In Leipzig, 2004 | Quelle: Getty Images
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Hintergrund ihrer Aussagen sind offenbar auch Fotos und Fernsehbilder, auf denen Florian Silbereisen zuletzt deutlich schlanker wirkte. Gerade dieser Eindruck scheint Margot Hellwig beschäftigt zu haben, weil sie den Moderator seit so vielen Jahren kennt und seine Entwicklung aufmerksam verfolgt. Für sie wirkt sein Erscheinungsbild heute anders als in früheren Jahren.
Besonders emotional wird ihre Einordnung, als sie an ihre verstorbene Mutter Maria Hellwig erinnert. "Also meine Mutter wäre entsetzt, ihn jetzt so dünn zu sehen, das muss ich ehrlich sagen. Meine Mutter hatte immer ein bisschen ein Auge auf ihn und sagte: ‚Mein Gott, der Bua, der Bua…‘". Damit verbindet Margot Hellwig ihre aktuelle Beobachtung mit einer familiären Erinnerung, die den Worten zusätzliches Gewicht verleiht.
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Die Sorge der Sängerin trifft auf eine Phase, in der auch Florian Silbereisens enormes Arbeitspensum immer wieder Thema ist. Seit Jahren ist er als Moderator großer TV-Shows präsent, zugleich steht er als Schauspieler und Unterhaltungsfigur dauerhaft in der Öffentlichkeit. Für Margot Hellwig könnte genau diese Belastung ein Grund dafür sein, dass er heute so mager wirkt.
Trotzdem bleibt ihr Blick auf Silbereisen von großer Zuneigung geprägt. Hellwig beschreibt ihn nicht als distanzierten Star, sondern als einen Menschen, den sie seit seiner frühen Zeit als freundlichen und bescheidenen Künstler erlebt hat. Gerade deshalb wirken ihre Aussagen weniger wie ein beiläufiger Kommentar aus der Branche, sondern wie die ehrliche Besorgnis einer Frau, die ihn seit Jahrzehnten kennt.
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Auch in ihrem eigenen Leben denkt Margot Hellwig längst weit voraus und hat viele Dinge geregelt. Nach ihrer Brustkrebs-Diagnose begann sie, Unterlagen zu ordnen, eine Patientenverfügung aufzusetzen und ihren Nachlass zu strukturieren.
Dass sie sich sogar vorstellen kann, Florian Silbereisen eines Tages bei ihrer Beerdigung zu sehen und dort eine kleine Rede von ihm zu hören, zeigt, wie eng sie ihn trotz aller Distanz bis heute mit ihrer eigenen Geschichte verbindet.
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