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Boris Becker schaut beim Herreneinzel am zweiten Tag des Laver Cups in der Uber Arena am 21. September 2024 in Berlin zu. | Quelle: Getty Images
Boris Becker schaut beim Herreneinzel am zweiten Tag des Laver Cups in der Uber Arena am 21. September 2024 in Berlin zu. | Quelle: Getty Images

„Ich habe damals viel Zeit in Miami verbracht“: Boris Becker redet offen über seine Verbindung zu P. Diddy und Epstein

Tetiana Sukhachova
04. März 2026 - 20:57

Wenn Boris Becker über seine Karriere spricht, geht es oft um Tennisplätze, Grand-Slam-Titel und ein Leben im Rampenlicht. Doch manchmal führen Gespräche auch in eine andere Richtung – in eine Zeit, in der der ehemalige Tennisstar abseits des Sports Teil eines internationalen Prominentenumfelds war. In einem aktuellen Podcast blickt Becker nun auf genau diese Jahre zurück.

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Zu Gast im „The Louis Theroux Podcast“ spricht der 58-Jährige über seine Zeit in Miami – eine Phase seines Lebens, die für ihn eng mit einem Netzwerk aus Prominenten, Unternehmern und Künstlern verbunden war. Miami galt damals als Treffpunkt der internationalen Elite. Auch Musiker und Produzenten wie Sean „P. Diddy“ Combs gehörten zu den prägenden Figuren dieser Szene.

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Becker erinnert sich daran, dass Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten dort beinahe unvermeidlich gewesen seien. Wer in dieser Zeit in der Stadt lebte und sich im gesellschaftlichen Umfeld bewegte, konnte schnell auf Gästelisten exklusiver Veranstaltungen landen. „Ich habe ihn kennengelernt [...] Ich habe damals viel Zeit in Miami verbracht“, sagt Becker im Gespräch mit Journalist Louis Theroux.

Die Partys von Sean Combs waren damals legendär – und berüchtigt zugleich. Laut Becker habe es für viele Gäste eine einfache Entscheidung gegeben: „Es gab die Wahl: Entweder man sagt Ja oder man sagt Nein.“

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Einladungen seien regelmäßig ausgesprochen worden, besonders am Wochenende. Was genau sich hinter den Türen dieser Veranstaltungen abspielte, blieb jedoch oft im Verborgenen.

Becker selbst schildert keine konkreten eigenen Erlebnisse von den Feiern. Stattdessen beschreibt er Eindrücke und Beobachtungen aus Gesprächen mit anderen Gästen: „Niemand hat wirklich im Detail darüber gesprochen, was dort passierte, aber diese Partys gingen über Stunden. Manchmal dauerten sie ein oder zwei Tage am Stück.“

Die Aussagen fallen in eine Zeit, in der der Name Sean Combs weltweit erneut in den Schlagzeilen steht. Der Musikproduzent verbüßt inzwischen eine Haftstrafe, unter anderem wegen organisierter Prostitution und Menschenhandel.

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Vor diesem Hintergrund wird auch rückblickend intensiver über das Umfeld und die gesellschaftlichen Netzwerke diskutiert, die sich über Jahre rund um solche Veranstaltungen gebildet hatten.

Für Becker scheint die Erinnerung an diese Zeit jedoch vor allem eine Beobachtung über die Atmosphäre zu sein. Er schildert Situationen, in denen Bekannte nach einem Wochenende verschwanden und erst Tage später wieder auftauchten. Wenn man jemanden am Samstag gesehen habe und die Person erst am Dienstag wiedergetroffen habe, habe man sich gefragt, was in der Zwischenzeit geschehen sei.

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Neben den Partys rund um Combs kommt im Podcast auch ein weiterer Name zur Sprache, der international für Schlagzeilen sorgt: Jeffrey Epstein. Der US-Finanzier stand im Zentrum eines der größten Missbrauchsskandale der vergangenen Jahrzehnte. Becker betont jedoch, dass er keinerlei persönliche Verbindung zu Epstein gehabt habe. Er betonte: „Nein, nein. Jetzt machst du aber alle Türen auf. Ich habe Epstein nie getroffen.“

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Auf die Frage nach einer möglichen Begegnung reagiert er klar. Er erklärt, dass er Epstein nie getroffen habe. Gleichzeitig räumt er ein, im Laufe seiner internationalen Karriere durchaus andere prominente Persönlichkeiten kennengelernt zu haben – darunter auch Mitglieder der britischen Königsfamilie.

So bestätigt Becker, dass er Prinz Andrew einmal begegnet sei. Details zu dieser Begegnung möchte er allerdings nicht ausführen. Das Thema sei derzeit sehr sensibel, erklärt er im Gespräch und deutet damit an, dass er sich bewusst zurückhaltend äußert:

Aber ich habe Andrew kennengelernt“ – mehr wolle er dazu jedoch nicht sagen: „Ich sollte jedoch nicht darüber reden, das ist so ein heißes Thema gerade.“

Das Interview zeigt, wie eng Sport, Prominenz und gesellschaftliche Netzwerke in bestimmten Phasen miteinander verbunden sein können. Gerade in Städten wie Miami treffen Menschen aus unterschiedlichsten Branchen aufeinander – von Athleten über Musiker bis hin zu Politikern und Unternehmern.

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Im Interview sprach er auch über das heiß diskutierte Thema seines Gefängnisaufenthaltes. Auch dazu hatte Boris Becker eine klare Meinung und erweckte den Eindruck, als habe er lange und sehr gründlich reflektiert. Er verriet:

„Ich glaube nicht, dass mein Leben heute so gut wäre, wenn ich nicht im Knast gewesen wäre.“

Für Boris Becker bleibt diese Zeit offenbar ein Kapitel seines Lebens, das er heute mit einer gewissen Distanz betrachtet. Seine Worte im Podcast wirken weniger wie Enthüllungen, sondern eher wie ein Blick zurück auf ein Umfeld, das einst von Glamour geprägt war – und das heute in einem anderen Licht erscheint.

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