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Reinhold Würth Und Seine Ehefrau Carmen Und Tochter Marion | Quelle: Getty Images
Reinhold Würth Und Seine Ehefrau Carmen Und Tochter Marion | Quelle: Getty Images

„Für uns alle unerwartet“: Reinhold Würths Tochter Marion ist plötzlich verstorben

Nataliia Shubina
07. Okt. 2025 - 13:51

Die Unternehmerfamilie Würth trauert um Marion Würth. Die älteste Tochter des Milliardärs und Konzerngründers Reinhold Würth ist im Alter von 66 Jahren völlig überraschend gestorben.

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Sie hinterlässt ihre beiden Söhne Benjamin und Sebastian, die beide im Familienunternehmen zentrale Führungspositionen innehaben.

Reinhold Würth Und Seine Ehefrau Carmen Und Tochter Marion Beim 60. Geburtstag Von Justus Frantz Im Konzerthaus Am Gendarmenmarkt In Berlin | Quelle: Getty Images

Reinhold Würth Und Seine Ehefrau Carmen Und Tochter Marion Beim 60. Geburtstag Von Justus Frantz Im Konzerthaus Am Gendarmenmarkt In Berlin | Quelle: Getty Images

In einer Mitteilung, die der Familie zugeschrieben wird, heißt es: „Für uns alle unerwartet und auch für sie nicht vorhersehbar, ist unsere geliebte Mutter am Freitag, den 3. Oktober 2025 nach einem gesundheitlichen Schicksalsschlag plötzlich und viel zu früh aus unserer Mitte genommen worden.“ Die Worte stammen von ihren beiden Söhnen, Benjamin und Sebastian Würth, die zugleich ihren Großeltern und der gesamten Familie danken.

„Gemeinsam mit unseren Großeltern und unserer gesamten Familie sind wir tief erschüttert und unendlich traurig. Es fällt uns schwer zu begreifen, dass Marion nicht mehr bei uns sein wird – und doch wird sie immer ein Teil von uns bleiben. Ihre Liebe hat uns als Brüder geprägt, und ohne sie wären wir nicht die Menschen, die wir heute sind.“

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Marion Würth führte bis zu ihrem Tod den Bio-Bauernhof „Hofgut Hermersberg in Baden-Württemberg, den sie mit großem Engagement aufgebaut hatte. Der Hof galt als Herzensprojekt der Unternehmerin, die sich seit vielen Jahren für nachhaltige Landwirtschaft, ökologische Kreisläufe und regionale Produktion einsetzte. Kollegen und Freunde beschrieben sie als bodenständig, naturverbunden und tief sozial engagiert.

Auch für das kulturelle Leben in Künzelsau hinterließ Marion Würth deutliche Spuren. Anlässlich des 90. Geburtstags ihres Vaters hatte sie die Idee, das Arboretum am Carmen-Würth-Forum zu schaffen – eine weitläufige Baum- und Pflanzenanlage auf dem Gelände des Unternehmenssitzes in Gaisbach-Künzelsau. Dort wachsen heute Arten aus allen 80 Ländern, in denen die Würth-Gruppe vertreten ist. Das Projekt steht symbolisch für die Weltoffenheit und den internationalen Erfolg der Unternehmensfamilie, aber auch für Marions Wunsch, Natur und Wirtschaft in Einklang zu bringen.

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01. Oktober 2024, Baden-Württemberg, Künzelsau: Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, spricht beim Carmen Würth Forum anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Unternehmers Reinhold Würth. | Quelle: Getty Images

01. Oktober 2024, Baden-Württemberg, Künzelsau: Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, spricht beim Carmen Würth Forum anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Unternehmers Reinhold Würth. | Quelle: Getty Images

Ihre Söhne würdigen ihre Mutter in der Mitteilung mit warmen Worten: „Viele kannten unsere Mutter persönlich, und sie war nicht nur für uns, sondern auch für das Unternehmen eine stille Kraft. Mit ihrer Wärme und ihrer Persönlichkeit hat sie viele von uns berührt. Besonders die Verbundenheit mit der Natur und allen Menschen lag ihr am Herzen.“ Die Familie dankt zudem für die große Anteilnahme und schreibt: „Die vielen Nachrichten und liebevollen Gedanken bedeuten uns sehr viel.“

Marion Würth wuchs als ältestes von drei Kindern des Firmengründers Reinhold Würth und seiner Frau Carmen Würth auf. Ihr Vater hatte das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg aus kleinen Anfängen heraus aufgebaut und zu einem weltweit führenden Handelskonzern für Befestigungs- und Montagematerial entwickelt. Heute beschäftigt die Würth-Gruppe über 90 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 80 Ländern und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 20 Milliarden Euro. Das Familienunternehmen gilt als eines der stabilsten Industrieimperien Europas.

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11. Dezember 2024, Baden-Württemberg, Künzelsau: Reinhold Würth (l), Gründer der Würth-Gruppe, steht in seinem Büro mit seinem Enkel Benjamin Würth. | Quelle: Getty Images

11. Dezember 2024, Baden-Württemberg, Künzelsau: Reinhold Würth (l), Gründer der Würth-Gruppe, steht in seinem Büro mit seinem Enkel Benjamin Würth. | Quelle: Getty Images

Mit dem Tod von Marion Würth verliert die Familie nicht nur eine Tochter, sondern auch eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg einen wichtigen Teil des familiären Zusammenhalts geprägt hat. Freunde berichten, dass sie trotz des wirtschaftlichen Erfolgs stets bescheiden geblieben sei und in ihrem Umfeld als vertrauensvolle Ansprechpartnerin galt. Auf Familienfesten und bei Veranstaltungen des Unternehmens habe sie eher im Hintergrund gewirkt, aber mit einem offenen Ohr für alle, die sie kannten.

Reinhold Wuerth ( Wuerth Schrauben ) and his wife Carmen Wuerth during the 'Aida' premiere gala during the Salzburg Opera Festival 2017 (Salzburger Opernfestspiele) on August 6, 2017 in Salzburg, Austria. | Source: Getty Images Reinhold Wuerth ( Wuerth Schrauben ) und seine Frau Carmen Wuerth während der "Aida" Premierengala im Rahmen der Salzburger Opernfestspiele 2017 am 6. August 2017 in Salzburg, Österreich. | Quelle: Getty Images

Reinhold Wuerth ( Wuerth Schrauben ) and his wife Carmen Wuerth during the 'Aida' premiere gala during the Salzburg Opera Festival 2017 (Salzburger Opernfestspiele) on August 6, 2017 in Salzburg, Austria. | Source: Getty Images Reinhold Wuerth ( Wuerth Schrauben ) und seine Frau Carmen Wuerth während der "Aida" Premierengala im Rahmen der Salzburger Opernfestspiele 2017 am 6. August 2017 in Salzburg, Österreich. | Quelle: Getty Images

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Ihre beiden Söhne führen heute die Familientradition weiter: Benjamin Würth übernahm zu Jahresbeginn das Amt des Vorsitzenden des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe. Sein Bruder Sebastian steht seit dem 1. Januar 2025 an der Spitze des Beirats. Über Benjamin sagte der Familienpatriarch Reinhold Würth bei der Amtsübergabe: „Der Benjamin ist die Zukunft dieses Konzerns.“ Damit übergibt die Unternehmerlegende nicht nur die operative Verantwortung, sondern auch das Vertrauen an die nächste Generation.

Mit dem plötzlichen Tod von Marion Würth ist eine Frau gegangen, die das Wertefundament der Familie lebte: Tatkraft, Bescheidenheit und Verantwortungsbewusstsein. Ihr Wirken in der Landwirtschaft, ihre kulturellen Initiativen und ihre tiefe Verbundenheit mit der Region hinterlassen Spuren, die weit über das Unternehmen hinausreichen. Die Familie bittet in ihrer Mitteilung um Ruhe und Verständnis in dieser schweren Zeit.

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