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13. Mai 2026

Prinzessin Diana war in vielerlei Hinsicht ein Vorbild – nicht nur, wenn es um Mode ging. Auch bei den kleinen Alltagsdingen hatte sie ein besonderes Gespür dafür, was gut tut. Ihr Lieblingsfrühstück zum Beispiel? Das war damals eher außergewöhnlich – heute ist es ein echter Trend.
Diana, die bis heute als "Königin der Herzen" in Erinnerung bleibt, hatte ein feines Gespür für das, was gut für Körper und Seele ist. Nicht nur ihr Stil begeistert die Menschen bis heute, auch ihre Ernährungsgewohnheiten erscheinen im Rückblick erstaunlich modern. Denn was viele erst seit ein paar Jahren als gesundes Frühstück für sich entdecken, gehörte für Diana längst zum Alltag.

Prinzessin Diana trägt das Cambridge Lover's Knot-Diadem bei einem Bankett in Auckland am 29. April 1983 | Quelle: Getty Images
Darren McGrady, der viele Jahre als persönlicher Koch für die britische Königsfamilie arbeitete, hat nun verraten, was die Prinzessin morgens am liebsten aß. Auf seinem YouTube-Kanal teilte er das Rezept für "Prinzessin Dianas Overnight Oats" – Haferflocken, die über Nacht in Flüssigkeit eingeweicht werden. Heute gehören Overnight Oats zu den beliebtesten Frühstücksgerichten überhaupt, doch Diana war ihrer Zeit mal wieder voraus: Sie schwor schon in den 80er- und 90er-Jahren auf das gesunde Power-Frühstück.
Die Idee dazu kam ihr während eines Aufenthalts in einer Schweizer Gesundheitsklinik. Dort servierte man ihr Birchermüsli – ein Gericht, das von einer Schweizer Ernährungswissenschaftlerin erfunden wurde. Darren McGrady erinnert sich schmunzelnd an den Moment, als Diana zu ihm sagte, sie fände sie richtig lecker und alle Zutaten super gesund. Sie stahl das Rezept, kam zurück und sagte zu ihm: 'Darren, ich will das jeden Tag zum Frühstück'.
Natürlich erfüllte ihr der Küchenchef diesen Wunsch. Und er machte daraus gleich eine ganz eigene Version.
McGrady wandelte das Original-Rezept ein wenig ab. Die Haferflocken legte er über Nacht in frisch gepresstem Orangensaft, statt in Milch, ein und stellte sie in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen kamen griechischer Joghurt, etwas Honig und ein Spritzer Zitronensaft dazu. Zum Schluss raspelte er einen Apfel darüber und garnierte das Ganze mit frischen Blaubeeren und Walnüssen.
Kein Wunder, dass der Koch heute noch schmunzelnd erzählt: „Es war so lecker, dass ich die Rezeptmengen tatsächlich doppelt habe, damit der Koch es auch zum Frühstück essen konnte.“
Ein kleines Stück Diana also, das auch heute noch ganz wunderbar in den Alltag passt – gesund, frisch und einfach mit Liebe gemacht.

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