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Stefan Raab | Quelle: Getty Images
Stefan Raab | Quelle: Getty Images

TV-Produzentin findet harte Worte über Stefan Raabs TV-Comeback – seine Rückkehrt steht auf wackligem Fundament

Tetiana Sukhachova
25. Juni 2025 - 11:00

Mit viel Hoffnung und Begeisterung war Stefan Raab zurückgekehrt – der Mann, der einst Lena Meyer-Landrut zum ESC-Sieg führte. Auch diesmal sollte er den deutschen Beitrag wieder in erfolgreiche Bahnen lenken. Doch das Ergebnis blieb hinter den Erwartungen zurück: Platz 15 für das Pop-Duo Abor & Tynna. Damit gerät auch Raabs großes TV-Comeback plötzlich ins Wanken.

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Entertainer Stefan Raab spricht auf der Bühne bei einem Empfang am Rande des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 | Quelle: Getty Images

Entertainer Stefan Raab spricht auf der Bühne bei einem Empfang am Rande des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 | Quelle: Getty Images

Raabs Rückkehr zum Eurovision Song Contest hatte für viele Fans Symbolkraft. Die Erinnerung an frühere Glanzzeiten war noch frisch – doch diesmal blieb der erhoffte Zauber aus. Abor & Tynna gaben mit ihrem Song alles, doch am Ende reichte es nicht für die ersehnten vorderen Ränge. Stattdessen jubelte Österreich über den Sieg, während der gesamte Wettbewerb von politischen Diskussionen rund um Israels Teilnahme überschattet wurde.

Raab, der sich wie immer voll und ganz hinter sein Projekt stellte, übernahm nach dem Ergebnis die Verantwortung. Dennoch machte er klar, dass man beim ESC nur mit großen Zielen antreten dürfe. Seine Schützlinge verteidigte er mit viel Herzblut – ihr Engagement und Mut verdienten höchste Anerkennung.

Stefan Raab steht während der dritten Show der 18. Staffel der RTL-Wettbewerbsshow „Let's Dance“ in den MMC Studios am 14. März 2025 in Köln auf der Bühne | Quelle: Getty Images

Stefan Raab steht während der dritten Show der 18. Staffel der RTL-Wettbewerbsshow „Let's Dance“ in den MMC Studios am 14. März 2025 in Köln auf der Bühne | Quelle: Getty Images

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Angesichts der schwachen Platzierungen Deutschlands in den vergangenen Jahren ist Rang 15 immerhin ein kleiner Lichtblick. Und: Die Ukraine und Tschechien zeigten sich begeistert und vergaben jeweils die Höchstwertung von 12 Punkten an Deutschland. Als das verkündet wurde, sprang Raab auf – ein Moment, in dem die alte Leidenschaft wieder aufblitzte.

Im Vergleich zum Vorjahr – als Sänger Isaak Platz 12 erreichte – blieb der diesjährige Beitrag dennoch hinter dem zuletzt Erreichten zurück. Raabs Rückkehr war mit hohen Erwartungen verbunden, schließlich gilt er seit Jahren als kreativer Kopf hinter zahlreichen ESC-Erfolgen. Seine Beiträge für Guildo Horn oder sein eigener schriller Auftritt 2000 sind unvergessen.

Auch im Auswahlprozess für Abor & Tynna war Raab federführend. Zwar stimmte das Publikum am Ende ab, doch die Vorauswahl lag in seiner Hand. Voller Überzeugung sagte er vor dem Finale: „Ich würde all mein Geld darauf setzen, dass dieser Song gewinnt.“

Entertainer Stefan Raab (R) und Entertainer Elton (L) feiern ihren 3. Platz während der TV-Show „TV Total Turmspringen“ am 28. November 2015 in München | Quelle: Getty Images

Entertainer Stefan Raab (R) und Entertainer Elton (L) feiern ihren 3. Platz während der TV-Show „TV Total Turmspringen“ am 28. November 2015 in München | Quelle: Getty Images

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Tatsächlich unternahm Raab in den Tagen vor dem ESC viel, um für seinen Beitrag zu werben – sogar auf Mallorca versuchte er, die Leute zu überzeugen. Doch trotz aller Bemühungen blieb der große Effekt aus.

Für Raab ging es um mehr als nur einen Wettbewerb. Sein TV-Comeback nach Jahren der Stille war mit viel medialer Aufmerksamkeit verbunden. Neben dem ESC war auch eine neue RTL-Show Teil seiner Rückkehr. Doch auch hier gab es zuletzt Rückschläge: Der Sender kündigte an, die wöchentliche Show „Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab“ vorerst nicht fortzusetzen. Im Herbst soll ein neues Konzept folgen – wie dieses aussehen wird, ist bislang offen.

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Die Frage, ob Raab noch einmal in die ESC-Planung eingebunden wird, bleibt ebenfalls unbeantwortet. Die ARD hatte die Zusammenarbeit von vornherein an den erhofften Erfolg geknüpft. Programmdirektorin Christine Strobl formulierte es klar: Der Anspruch sei, zu gewinnen – und das wurde dieses Jahr nicht erfüllt.

Auch eine bekannte Fernsehgröße äußerte sich zu den Entwicklungen rund um Stefan Raab. Nach einem Vierteljahrhundert intensiver Fernseharbeit verabschiedet sich Ute Biernat aus der Branche, die sie wie kaum eine andere mitgestaltet hat. Als langjährige Geschäftsführerin von UFA Show & Factual hinterlässt sie ein beeindruckendes Erbe – von „Deutschland sucht den Superstar“ bis zu „Bauer sucht Frau“. Mit 65 Jahren blickt sie auf bewegte Zeiten zurück, in denen Erfolg, Fehlentscheidungen und viel Leidenschaft eng beieinanderlagen.

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Im Zuge des Rückblicks auf ihre Zeit beim Fernsehen, blickte sie auch auf Stefan Raab und dessen TV-Comeback zurück. Dazu fand sie klare Worte. Obwohl sie sich einen größeren Erfolg für ihn gewünscht hätte, äußert sie sich offen über die Gründe, warum es für sie nicht aufging. Ihr Blick geht dabei über einzelne Formate hinaus – sie wünscht sich mehr Innovationsfreude im deutschen Fernsehen. Denn ihrer Meinung nach werde es „anstrengend“, wenn „in einer neuen Show gar nichts Neues kommt“.

Was ist deine Meinung zu Raabs Comeback? Guckst du seine Sendungen gerne oder bist du der Meinung, dass seine Zeit vor der Kamera bereits hinter ihm liegt?

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