logo
StartseiteNews
Wolfram Kons und Katja Burkard | Quelle: Getty Images
Wolfram Kons und Katja Burkard | Quelle: Getty Images

RTL gibt neue Moderatoren für „Punkt 12“ bekannt – Nutzer reagieren

Nataliia Shubina
21. Apr. 2026 - 12:57

Bei RTL ist derzeit vieles in Bewegung. Der Sender baut seine Nachrichten- und Magazinmarken um und setzt dabei immer stärker auf feste Teams, klare Zuständigkeiten und mehr Wiedererkennbarkeit über den ganzen Tag hinweg.

Werbung

Besonders sichtbar wird dieser Kurs seit Wochen am Morgen. Mit dem neuen Format „Deutschland am Morgen“ stellt RTL sein Frühprogramm neu auf und verknüpft die Sendestrecke enger mit n-tv.

12. Dezember 2025, Nordrhein-Westfalen, Köln: Blick auf das Sendezentrum des Privatsenders RTL | Quelle: Getty Images

12. Dezember 2025, Nordrhein-Westfalen, Köln: Blick auf das Sendezentrum des Privatsenders RTL | Quelle: Getty Images

Doch die Veränderungen enden nicht am Vormittag. Auch rund um das Mittagsmagazin „Punkt 12“ wurde zuletzt intern und extern genau beobachtet, wie RTL seine Moderationsstruktur künftig aufstellen will.

Denn „Punkt 12“ zählt seit Jahren zu den wichtigsten Sendungen des Hauses. Gerade deshalb wird jede personelle Veränderung dort sofort als Signal verstanden, wie RTL sich programmlich und strategisch neu positionieren möchte.

Werbung

Aus Sicht des Senders ist die Richtung dabei längst klar. Martin Gradl, Geschäftsführer RTL NEWS und ntv, sagt:

„‚Punkt 12‘ ist und bleibt unser zentraler Anker am Mittag. Die erfolgreiche Testphase hat gezeigt, dass wir mit der Doppelmoderation den richtigen Weg eingeschlagen haben. Feste Duos stärken die Struktur der Sendung, schaffen zusätzliche Perspektiven, bringen spürbar mehr Dynamik in die dreistündige Live-Strecke und vermitteln gleichzeitig Verlässlichkeit und Nähe.“

Damit macht RTL deutlich, dass das Mittagsmagazin nicht nur bestehen bleibt, sondern sogar noch klarer profiliert werden soll. Im Zentrum steht dabei ein Team-Ansatz, den der Sender zuletzt auch in anderen Bereichen immer stärker betont hat.

Fans kommenteiren die RTL-Neuigkeiten | Quelle: instagram.com/p/DXWObnclj9U/?utm_source=ig_embed&ig_rid=5b3daee9-c147-4d1c-8df3-b662d2443063

Fans kommenteiren die RTL-Neuigkeiten | Quelle: instagram.com/p/DXWObnclj9U/?utm_source=ig_embed&ig_rid=5b3daee9-c147-4d1c-8df3-b662d2443063

Werbung

Vor allem feste Paarungen sollen künftig für Struktur und Verlässlichkeit sorgen. RTL setzt damit bewusst auf Moderationsduos, die journalistische Kompetenz, Harmonie und Wiedererkennung miteinander verbinden sollen.

Nach einer erfolgreichen Testphase wird dieses Modell nun ab Mai fest eingeführt. Das Konzept dahinter: mehr Team, mehr Dynamik und mehr Kontinuität in einer langen Live-Strecke, die das Publikum über Stunden begleiten soll.

Erst in der zweiten Hälfte wird nun klar, welche Gesichter diesen Umbau konkret tragen werden. Künftig moderieren Katja Burkard und Bernd Fuchs sowie Angela Finger-Erben und Daniel Fischer „Punkt 12“ in festen Duos.

Fans kommenteiren die RTL-Neuigkeiten | Quelle: instagram.com/p/DXWObnclj9U/?utm_source=ig_embed&ig_rid=5b3daee9-c147-4d1c-8df3-b662d2443063

Fans kommenteiren die RTL-Neuigkeiten | Quelle: instagram.com/p/DXWObnclj9U/?utm_source=ig_embed&ig_rid=5b3daee9-c147-4d1c-8df3-b662d2443063

Damit bekommt das RTL-Mittagsmagazin ein neues Quartett mit klarer Aufteilung. Katja Burkard und Bernd Fuchs bilden eines der festen Teams, Angela Finger-Erben und Daniel Fischer übernehmen das zweite Duo.

Werbung

Zum erweiterten Moderationsteam gehört weiterhin Sabrina Ilski. Angela Finger-Erben feiert ihre „Punkt 12“-Premiere nach den vorliegenden Informationen am 18. Mai.

Gerade die Personalie Angela Finger-Erben dürfte besonders aufmerksam verfolgt werden. Nachdem sie im Zuge der Umstellungen im Morgenprogramm nicht mehr wie bisher eingeplant ist, wechselt sie nun in eine neue, prominente Rolle am Mittag.

Werbung

Auch Daniel Fischer rückt damit noch stärker in den Fokus des RTL-Nachrichtenkosmos. Zusammen mit Angela Finger-Erben soll er eines der festen Gespanne bilden, mit denen der Sender seinem Mittagsmagazin künftig ein klareres Gesicht geben will.

Wolf-Ulrich Schüler, stellvertretender Geschäftsführer RTL NEWS, sagt dazu, man freue sich sehr, „dass wir mit Katja und Bernd sowie Angela und Daniel gleich zwei eingespielte Moderations-Duos am Start haben, die sowohl mit ihrer journalistischen Kompetenz als auch ihrer sympathischen Art überzeugen und zu den beliebtesten Gesichtern gehören.“

Für RTL ist „Punkt 12“ damit nicht nur ein traditionsreiches Format, sondern auch ein Schaufenster für den neuen Team-Kurs des Senders. Die Mischung aus langjährigen Gesichtern und neuen Konstellationen soll dem Magazin Stabilität geben, ohne dass der Wiedererkennungswert verloren geht.

Werbung

Auch in den sozialen Netzwerken wird die neue „Punkt 12“-Besetzung bereits intensiv diskutiert. Einige Nutzer sorgen sich dabei vor allem um weitere bekannte Gesichter und schreiben: „@simonbeeck for RTL - er soll bitte auch bleiben. 🙏🙏🙏 Gerade seine witzige Spontanität find ich super. Und mit den anderen Moderatoren war das immer eine tolle Morningshow. 😁👌“

Andere Reaktionen fallen deutlich kritischer aus und richten sich direkt gegen einzelne Personalentscheidungen. So heißt es in einem Kommentar: „Frau Fingererben ist meiner Meinung nach ganz sicher KEINE BEREICHERUNG für Punkt 12.. und Frau Burkhard ist das leider auch nicht mehr.. schon längst nicht mehr 👎👎👎“.

Werbung

Entsprechend genau wird auch verfolgt, wie das Publikum auf die Änderungen reagiert. Gerade bei einer etablierten Sendung wie „Punkt 12“ wird jede neue Duo-Konstellation nicht nur programmlich, sondern auch von den Zuschauern als Frage der Chemie und Gewohnheit bewertet.

Fest steht: RTL stellt sein Mittagsmagazin neu auf, ohne seine bekanntesten Marken ganz neu zu erfinden. Statt eines radikalen Umbruchs setzt der Sender auf vertraute Namen, neue Teamdynamik und ein Modell, das künftig noch stärker auf feste Moderationspaare baut.

Wie bereits berichtet:

Annett Möller gehört seit vielen Jahren zu den vertrauten Gesichtern im RTL-Frühprogramm. Für viele Zuschauer war sie über lange Zeit fest mit „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“ verbunden und damit ein prägender Teil des morgendlichen Senderbilds.

Gerade deshalb trifft ihr Abschied viele Fans besonders spürbar. Wenn ein bekanntes Gesicht nach so vielen Jahren verschwindet, wirkt das für das Publikum oft nicht wie ein normaler Personalwechsel, sondern wie das Ende eines ganzen TV-Kapitels.

Werbung

Bei RTL verändert sich derzeit spürbar vieles. Im Zuge der Umstrukturierungen sollen Formate verschwinden, neue Inhalte entstehen und ganze Abläufe neu organisiert werden, während hinter den Kulissen längst klar ist, dass dieser Wandel für viele Mitarbeitende konkrete Folgen hat.

Auch im Fall von Annett Möller war schon seit Wochen zu merken, dass ihr der bevorstehende Abschied nahgeht. Bereits im Januar sprach sie auf Social Media sehr offen darüber, wie sehr sie das Ende der Morgensendungen beschäftigt und wie schwer ihr der Gedanke an das baldige Aus fällt.

Werbung

Damals schrieb sie: „Wenn der Zeitplan sich nicht ändert und auch sonst nix dazwischenkommt, dann sehe ich unser wunderbares P6-7-8-Team nur noch vier Wochen – bis im Mai für immer mit dieser Sendung Schluss ist!“ Dazu bekannte sie auch sehr direkt:

„Mir ist schon jetzt das Herz schwer.“

Diese Worte machten schon früh deutlich, dass Annett Möller den Abschied nicht als bloße Programmanpassung sieht. Vielmehr klang bereits damals durch, wie eng sie mit dem Team, dem Format und den Menschen hinter den Kameras verbunden ist.

Werbung

Am Freitag, dem 17. April, stand sie nun zum letzten Mal für das RTL-Frühprogramm vor der Kamera. Damit endet ihre Zeit bei „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“, die ab Mai durch das neue Nachrichtenformat „Deutschland am Morgen“ ersetzt werden.

Gegen Ende der Sendung wurde es dann persönlich. Annett Möller sagte, sie sei „sehr froh, dass sie hier so eine schöne Zeit haben durfte“ und gehe „mit einem großen, lachenden Auge“, zugleich aber auch „mit einem weinenden Auge“.

Werbung

Auch auf die Frage nach ihrem emotionalen Zustand antwortete sie offen: „Ich bin fein, mir geht es gut. Natürlich bin ich traurig, dass es zu Ende ist, aber es ist okay.“

Damit wirkte ihr Abschied zunächst gefasst, dankbar und sehr professionell. Doch genau in diesen letzten Minuten setzte Annett Möller auch noch eine Bemerkung, die bei vielen als klare Spitze gegen den Sender und die laufenden Sparmaßnahmen hängen bleiben dürfte.

Werbung

So sagte sie mit Blick hinter die Kulissen: „Noch stehen da ja Menschen, das wird sich bald ändern.“ Gerade dieser Satz machte ihren Abschied plötzlich größer als nur den Verlust eines Moderationsjobs und rückte die Umstrukturierungen bei RTL noch einmal deutlich in den Vordergrund.

Denn die Bemerkung verweist auf genau jene Entwicklungen, die bei RTL derzeit viele beschäftigen. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms baut der Sender Hunderte Stellen ab, stellt Formate ein und richtet den Fokus stärker auf Streaming und digitale Inhalte.

Werbung

Damit steht Annett Möllers Abschied nicht isoliert, sondern in einem größeren Zusammenhang. Auch andere bekannte Gesichter aus dem Morgenprogramm müssen gehen, während mit „Deutschland am Morgen“ ein neues Format den bisherigen Sendeblock ersetzt.

Besonders bitter wirkt das für viele Beobachter auch deshalb, weil Möller in ihren Abschiedsworten nicht nur über sich selbst sprach. Immer wieder richtete sie den Blick auf das Team hinter den Kameras und auf die vielen Menschen, die in den vergangenen 18 Jahren Teil ihres Arbeitsalltags waren.

Werbung

Genau dadurch bekommt ihre kleine Spitze zusätzliches Gewicht. Denn wenn Annett Möller sagt, dass dort „noch“ Menschen stehen, klingt darin nicht nur Ironie mit, sondern auch eine spürbare Kritik an einem Wandel, der für viele Beschäftigte ganz konkrete Folgen hat.

Für RTL endet damit eine lange Moderationsära, für Annett Möller ein prägender Abschnitt ihres Berufslebens. Und für viele Zuschauer bleibt nach diesem Abschied vor allem ein Eindruck zurück: dass ihre letzten Worte nicht nur Dankbarkeit ausdrückten, sondern auch sehr deutlich machten, wie schmerzhaft dieser Umbruch wirklich ist.

Werbung
Ähnliche Neuigkeiten

Staat nimmt Abschied von Rita Süssmuth bei einer offiziellen Trauerfeier – Ein Satz lässt Angela Merkels Gesichtsausdruck erblassen

25. Feb. 2026

Schock in Berlin: Frau auf Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes tot aufgefunden

09. Feb. 2026

„Wir fühlen uns betrogen“: Fans von „Dschungelcamp“ sind nach der letzten Folge empört – Grund

26. Jan. 2026

Uber-Verwechslung mit tödlichem Ausgang: 20-Jähriger stirbt nach einem Schlag in Köln

09. Feb. 2026

„Ja, es stimmt“: Ariel bestätigt Hauptrolle in beliebter Reality-Show

16. Feb. 2026

„Er hatte sich sehr auf den Frühling gefreut“: Fabian (16) kam bei einem Busbrand in der Schweiz ums Leben

16. März 2026

Marisa Burger verrät, warum sie „Rosenheim-Cops“ nach 25 Jahren verlassen hat

08. Apr. 2026

„Nicht weit oben auf der Agenda“: Friedrich Dieckmann gibt ein Update zu seinem Beziehungsstatus

11. März 2026

Anna Heiser sagt, ein Arzt habe nach ihren gesundheitlichen Problemen Bedenken wegen ihres Herzens geäußert

24. März 2026

Katja Burkard erzählt, wie sie ihr Lispeln erhalten hat – der Unfall, der dazu führte

05. März 2026

Jeanette Biedermann hat ihren Bruder nach der Tragödie in der DDR, die ihre Familie erschütterte, nie wieder gesehen – warum sein Verschwinden sie noch immer verfolgt

17. März 2026