
„Peinlich und überheblich“: Teilnehmer des Dschungelcamps berichten von hitzigen Auseinandersetzungen nach der Show
Das Finale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist kaum verklungen, da rollt schon die nächste Drama-Welle an. Denn das große Nachspiel der aktuellen Staffel ist bereits im Kasten – und laut ersten Stimmen aus dem Cast ging es dabei alles andere als ruhig zu.
Ausgestrahlt wird die Reunion am 22. Februar zur Primetime. Wer dachte, nach dem letzten Lagerfeuer kehre endlich Frieden ein, dürfte sich täuschen: Mehrere Teilnehmerinnen ließen nach dem Dreh durchblicken, dass im Studio alte Konflikte wieder aufgebrochen sind – und neue gleich mit.
Schon kurz nach den Aufzeichnungen meldeten sich einige Camper in den sozialen Medien. Zwischen kleinen Scherzen und ironischen Kommentaren schwang vor allem eines mit: gereizte Stimmung, angespannte Nerven und das Gefühl, dass manche sich vor laufenden Kameras vielleicht zu sicher gefühlt haben.
Hinter den Kulissen soll es geknistert haben – und vor der Kamera offenbar erst recht. Der Tenor: Es wurde diskutiert, dazwischen gefunkt, sich gegenseitig unterbrochen – und zeitweise soll es richtig geknallt haben.
Besonders deutlich wurde Reality-TV-Star Eva Benetatou. In ihrer Instagram-Story erklärte sie, die Aufzeichnung sei heftiger gewesen, als viele es sich vorstellen könnten. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie der Dreh vom Nachspiel gestern war“, ließ sie ihre Follower wissen. Dazu der spitze Nachsatz, dass offenbar nicht alle die Situation souverän gemeistert hätten:
„Ich fürchte, dass sich einige damit keinen Gefallen getan haben und eventuell auch mal ein Gläschen zu viel hatten.“
Dann legt Eva nach – und zwar so klar, dass die Spekulationen sofort losgingen: „Ja, da würde ich tatsächlich sagen, das war peinlich und überheblich. Wie sagt man so schön: Hochmut kommt meist vor dem Fall.“ Wen sie genau meint, verrät sie nicht. Genau dieses Weglassen wirkt jedoch wie Zündstoff: Fans rätseln nun, wer sich im Studio angeblich danebenbenommen haben soll.
Auch Ariel, die ohnehin als polarisierende Figur gilt, kündigte das Wiedersehen als emotionalen Ausnahmezustand an. Sie machte auf Instagram keinen Hehl daraus, dass die Zuschauer sich auf intensive Szenen einstellen müssen: „Macht euch auf was gefasst. […] Es wird auf jeden Fall spannend und auch peinlich!“
Und sie setzte noch einen drauf, indem sie das Nachspiel als Kontrollverlust-Moment beschreibt: Die Dschungelcamperin beschreibt das Wiedersehen als „den reinsten Fiebertraum“ und wiederholt: „Ich sag’ euch ehrlich: Macht euch auf was gefasst.“ Allein diese Wortwahl klingt nach Szenen, bei denen niemand elegant rauskommt – und bei denen vermutlich Dinge gesagt wurden, die man später gern zurückspulen würde.
Etwas gelöster, aber ebenfalls eindeutig, äußerte sich Samira Yavuz. Sie wirkte zwar weniger empört, bestätigte jedoch, dass das Studio nicht frei von Reibung war. „Ich fand den Dreh gestern echt amüsant. Gab doch nochmal das ein oder andere zu diskutieren, aber war ja klar, denke ich“, offenbarte die Zweitplatzierte.
Gleichzeitig deutete sie an, dass es nicht bei harmlosen Nachfragen blieb: Es habe „das ein oder andere Wortgefecht“ gegeben. Heißt übersetzt: Nicht alles wurde weggelächelt, und manche Themen waren offensichtlich noch lange nicht erledigt.
Spannend sind auch die Einblicke hinter die Kulissen, die Samira nebenbei lieferte. Während die Kameras im Studio noch nicht liefen oder die Stars auf ihren Einsatz warteten, versuchten einige offenbar, die Nervosität wegzulachen – oder wegzutrinken.
Samira gab offen zu: „Ich bin euch auch ganz ehrlich: Ich habe ein bisschen was gesippt in diesem Wartebereich. Ich habe meine eigene Party gefeiert“. Das klingt nach lockerer Selbstironie – passt aber gleichzeitig zu Evas Spitze über „ein Gläschen zu viel“ und wirft die Frage auf, ob im Wartebereich eher Stimmung aufgebaut oder Kontrolle verloren wurde.
Fest steht: Das Nachspiel dürfte genau das liefern, was viele an dem Format lieben – und andere verabscheuen. Konflikte, Konfrontationen, unterschwellige Seitenhiebe und offene Ansagen, die im Camp vielleicht noch geschluckt wurden.
Und weil mehrere Beteiligte unabhängig voneinander andeuten, dass es „spannend“ und „peinlich“ geworden sei, steigt die Erwartung: Wer hat sich im Ton vergriffen? Wer tritt „überheblich“ auf? Und wer verlässt das Studio mit dem Gefühl, sich selbst keinen Gefallen getan zu haben? Am 22. Februar werden die Zuschauer es sehen – und vermutlich danach genauso hitzig diskutieren wie die Camper im Studio.
