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Blumen hinterlegt am Ort der Trauer | Quelle: Getty Images
Blumen hinterlegt am Ort der Trauer | Quelle: Getty Images

„Wir alle wollen verstehen, warum“ – Ermittlungen zur Schießerei an schwedischer Schule dauern an

Tetiana Sukhachova
19. Feb. 2025 - 14:39

Eine furchtbare Tragödie erschüttert Schweden: Nach einer Schießerei an einer Schule in Örebro sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die Hintergründe der Tat bleiben unklar, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

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Zu diesem Zeitpunkt geht die Polizei davon aus, dass der Täter allein handelte. Als die Einsatzkräfte am Dienstag die Bildungseinrichtung erreichten, hörten sie Berichten zufolge Schüsse. Kurz darauf fanden sie den mutmaßlichen Schützen tot im Gebäude vor. Laut Polizeichef Roberto Eid Forest war der Mann zuvor nicht polizeibekannt und hatte keine Verbindungen zu kriminellen Gruppen. Ein terroristisches Motiv wird ausgeschlossen.

Schweden trauert – Anteilnahme aus der ganzen Welt

Die schrecklichen Ereignisse haben weltweit tiefe Bestürzung ausgelöst. Justizminister Gunnar Strömmer sprach von der schlimmsten Massenschießerei in der Geschichte des Landes:

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„Wir alle wollen verstehen, warum.“

Doch Antworten darauf könnten noch auf sich warten lassen, denn aktuell arbeiten die Behörden daran, die Opfer der Schießerei zu identifizieren und die Angehörigen zu informieren.

Die ganze Welt blickt auf Schweden und zeigt sich bestürzt. Auch Ministerpräsident Ulf Kristersson zeigte sich erschüttert. Auf der Plattform X bezeichnete er den Tag als „sehr schmerzhaft“ für ganz Schweden. König Carl XVI. Gustaf sprach den Angehörigen sein Beileid aus und dankte Polizei, Rettungskräften und Krankenhauspersonal für ihren unermüdlichen Einsatz.

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Internationale Anteilnahme kam ebenfalls prompt. Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte sich tief betroffen und Bundesaußenministerin Annalena Baerbock schrieb: „Wenn ein Ort des Lernens zum Schauplatz tödlicher Gewalt wird, macht das fassungslos.“

Schule bleibt geschlossen – Unterstützung für Betroffene

Die Schule Campus Risbergska, eine Einrichtung für Erwachsene, wird für den Rest der Woche geschlossen bleiben. Andere Schulen in Örebro öffnen am Mittwoch wieder, doch die Fahnen sollen auf halbmast gesetzt werden. Zudem erhalten Schüler und Lehrkräfte psychologische Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten.

Örebro, etwa 200 Kilometer westlich von Stockholm, ist eine friedliche Stadt – umso schockierender ist diese Tat. Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleibt eine Frage offen: Warum kam es zu dieser unfassbaren Gewalt? Hoffentlich kann diese Frage im Laufe der Ermittlungen geklärt werden, um den Überlebenden und den Angehörigen einen Abschluss zu ermöglichen.

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