
Heidi Klum, 52, verblüfft bei den Grammy Awards „in einem Kostüm, das die Nacktheit simuliert“ – 5 Fotos
Mit diesem Auftritt hatte selbst ein routiniertes Red-Carpet-Publikum nicht gerechnet. Als Heidi Klum am 1. Februar 2026 über den roten Teppich der Grammy Awards schritt, wurde schnell klar: Hier ging es weniger um klassisches Schreiten als um kontrolliertes Vorankommen.
Die 52-Jährige erschien in einem hautfarbenen, skulptural geformten Latex-Outfit, das Nacktheit täuschend echt imitierte – inklusive angedeuteter Brustwarzen, Bauchnabel und einer roh wirkenden Saumlinie.

Heidi Klum bei der 68. Grammy-Verleihung in der Crypto.com Arena am 1. Februar 2026 in Los Angeles, Kalifornien. | Quelle: Getty Images
Das maßgefertigte, knielange Kleid war extrem eng geschnitten, mit seitlichen Schnallen versehen und so stark modelliert, dass es den Körper wie eine zweite Haut umschloss. Genau diese Konstruktion machte das Outfit zum Hingucker – und gleichzeitig zur Herausforderung.
Statt souverän zu flanieren, bewegte sich Klum sichtbar vorsichtig über den Teppich. Beobachter beschrieben ihren Gang als hastiges Trippeln, fast schon als Watscheln, während sie sich zügig Richtung Crypto.com Arena in Los Angeles bewegte.

Heidi Klum bei ihrer Ankunft bei den Grammys 2026 | Quelle: x.com/PopCulture2000s/status/2018114799477878881?s=20
Innerhalb weniger Minuten kursierten Videos des Moments in den sozialen Netzwerken. Weniger im Fokus standen dabei Modefragen oder Designer-Details, sondern ganz pragmatische Überlegungen: Wie bewegt man sich in so einem Kleid? Und vor allem – wie setzt man sich damit hin? Ein Nutzer kommentierte spöttisch:
„Sich hinzusetzen könnte schwierig sein.“
Ein anderer wurde deutlicher: „Der sichtbare Aufwand beim Gehen ist peinlich anzusehen.“ Wiederum ein weiterer ließ jegliche Zurückhaltung fallen und schrieb: „Absolut lächerlich! Sie kann kaum laufen. So dumm!“
Die Reaktionen im Netz schwankten zwischen Faszination, Spott und offener Kritik. Während manche das Outfit als mutiges Kunststatement feierten, konzentrierten sich viele auf die offensichtlichen Einschränkungen.

Heidi Klum bei ihrer Ankunft bei den Grammys 2026 | Quelle: x.com/PopCulture2000s/status/2018114799477878881?s=20
Dass ein Red-Carpet-Look nicht nur spektakulär, sondern auch funktional sein sollte, wurde zum zentralen Diskussionspunkt. Die Frage „Wie hat sie sich hingesetzt?“ entwickelte sich zum Running Gag des Abends.
Heidi Klum selbst schien von der Aufregung unbeeindruckt. In Interviews hatte sie schon früher klargestellt, dass sie keine Scheu davor hat, ihren Körper zu zeigen. „Ich scheue mich nicht, meine Weiblichkeit zu zeigen“, sagte sie bereits 2024 in einem Gespräch mit The Times und betonte, dass freizügige Kleidung für sie Ausdruck von Persönlichkeit sei – nicht von Grenzüberschreitung. Auch bei den Grammys blieb sie dieser Linie treu: selbstbewusst, provokant und sichtbar bereit, Diskussionen auszulösen.

Heidi Klum bei ihrer Ankunft bei den Grammys 2026 | Quelle: x.com/PopCulture2000s/status/2018114799477878881?s=20
Passend dazu witzelte sie am Rande der Veranstaltung, dass sie den Abend vermutlich mit stehenden Ovationen verbringen werde – weniger aus Begeisterung für die Show als aus praktischen Gründen. Das starre Material ließ kaum Spielraum für Bewegung, was die Spekulationen im Netz weiter anheizte. Viele sahen darin den Beweis, dass der Look bewusst auf maximale Aufmerksamkeit ausgelegt war, selbst wenn er Komfort opferte.

Heidi Klum bei ihrer Ankunft bei den Grammys 2026 | Quelle: x.com/PopCulture2000s/status/2018114799477878881?s=20
Klum war an diesem Abend allerdings nicht die einzige, die für Schlagzeilen sorgte. Auch andere Stars setzten auf extreme Looks, transparente Stoffe und gewagte Inszenierungen. Dennoch stach ihr Auftritt heraus, weil er eine Grenze berührte, die Mode selten so offensichtlich zeigt: den Konflikt zwischen Ästhetik und Alltagstauglichkeit. Das Kleid wirkte weniger wie ein klassisches Fashion-Piece, sondern eher wie eine tragbare Skulptur – beeindruckend anzusehen, aber kaum beweglich.

Heidi Klum bei ihrer Ankunft bei den Grammys 2026 | Quelle: x.com/PopCulture2000s/status/2018114799477878881?s=20
Im Rückblick bleibt ihr Grammys-Auftritt vor allem als viraler Moment in Erinnerung. Nicht wegen eines Awards oder einer Performance, sondern wegen eines Outfits, das Diskussionen über Körperbilder, Selbstinszenierung und die Sinnhaftigkeit extremer Red-Carpet-Mode neu entfachte. Ob peinlich, lächerlich oder ikonisch – eines steht fest: Heidi Klum hat erreicht, was sie seit Jahrzehnten beherrscht. Sie hat alle Blicke auf sich gezogen und den Abend mit einem einzigen Look geprägt.
