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Robert Francis Prevost, der neue Papst | Der Vatikan | Quelle: Getty Images
Robert Francis Prevost, der neue Papst | Der Vatikan | Quelle: Getty Images

Leo XIV.: Der neue Papstname voller Geschichte und Symbolik

Tetiana Sukhachova
09. Mai 2025 - 19:20

Ein historischer Moment: Am Abend des 8. Mai wurde Robert Francis Prevost zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Mit seiner Wahl als erster US-Amerikaner auf dem Papstthron schreibt er Geschichte. Doch nicht nur seine Herkunft sorgt für Aufsehen – auch sein gewählter Name trägt eine tiefe, traditionsreiche Bedeutung: Leo XIV.

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Ein klassischer Name mit kraftvoller Botschaft

Während seine Wahl zum Pontifex als bahnbrechend gilt, hat sich Robert Francis Prevost für einen eher klassischen Papstnamen entschieden. Mit "Leo" reiht er sich in eine lange Linie ein – bereits 13 Päpste trugen diesen Namen vor ihm. Doch was steckt hinter diesem klangvollen Titel?

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Der Name "Leo" – lateinisch für „Löwe“ – geht zurück auf Leo I., auch bekannt als Leo der Große. Im 5. Jahrhundert war er Bischof von Rom und prägte das Papsttum auf wegweisende Art und Weise. Viele Kirchenhistoriker sehen in ihm sogar den ersten Papst im modernen Sinne – ein geistlicher Führer mit starkem politischem Einfluss.

Ein Löwe in stürmischen Zeiten

Leo I. war nicht nur ein herausragender Theologe, sondern auch ein mutiger Vermittler. Besonders berühmt wurde sein entschlossenes Handeln gegenüber dem Hunnenkönig Attila im Jahr 452 — ein Akt von historischem Mut, der bis heute verehrt wird. Jedes Jahr am 10. November erinnert die Kirche an diesen bedeutenden Papst.

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Eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Auch Leo XIII., der von 1878 bis 1903 amtierte, trug den Namen mit Würde. Mit seiner Enzyklika „Rerum Novarum“ legte er das Fundament der katholischen Soziallehre – ein Werk, das bis heute nachwirkt.

Mit der Wahl von Leo XIV. knüpft Robert Prevost bewusst an diese großen Vorbilder an – ein Name, der Stärke, Weisheit und historische Tiefe vereint. Ein Zeichen, das Hoffnung weckt – für die Kirche und für die Welt.

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