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Ulrich Potofski | Quelle: Getty Images
Ulrich Potofski | Quelle: Getty Images

Ulli Potofski stirbt mit 73 Jahren aufgrund einer Krankheit – sein letzter Post ist seiner Partnerin der letzten 10 Jahre gewidmet: Einzelheiten

Tetiana Sukhachova
07. Aug. 2025 - 15:30

Mit seiner warmherzigen Art, seinem feinen Humor und seiner Leidenschaft für den Sport war Ulrich „Ulli“ Potofski über Jahrzehnte hinweg eine feste Größe im deutschen Fernsehen. Nun ist der beliebte Sportmoderator im Alter von 73 Jahren verstorben. Seine frühere Ehefrau Monika Potofski bestätigte die traurige Nachricht gegenüber der dpa. Wie sein langjähriger Arbeitgeber Sky mitteilte, erlag Potofski am Sonntag einer kurzen, schweren Krankheit.

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Über viele Jahre hinweg war Ulli Potofski eines der Gesichter der Fußball-Bundesliga und prägte mit seinem ganz eigenen Stil die Sportberichterstattung im deutschen Fernsehen.

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„Wir verlieren mit Ulli Potofski nicht nur einen außergewöhnlichen Journalisten, sondern auch einen Kollegen, der mit Kreativität, Humor und großem persönlichem Engagement die Sportberichterstattung über Jahrzehnte hinweg bereichert hat“, würdigte ihn Sky.

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Eine letzte Nachricht an die Frau seines Lebens

Noch vor wenigen Wochen erst widmete er seiner Freundin Nadja, mit der er rund 10 Jahren gemeinsam durchs Leben ging, auf Instagram eine liebevolle Botschaft. Unter einem gemeinsamen Foto schrieb er: „In guten wie in schlechten Zeiten ! Meine Lebensgefährtin Nadja war immer da ! Ist immer da !❤️seit über 10 Jahre ! Danke - auf die nächsten Jahre in Liebe und Zuversicht !!!“ – Worte, die heute umso mehr unter die Haut gehen.

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Schon damals ließ sich erahnen, wie viel Ulli Potofski durchmachte. In seinem Podcast „Herz, Seele, Ball“, den er seit 2019 mit großer Hingabe betrieb, sprach er offen über seine gesundheitlichen Herausforderungen. Noch am 31. Juli meldete er sich von seinem Krankenhausbett aus mit der Hoffnung, gut versorgt zu werden – ein stiller Abschied, voller Stärke und Bescheidenheit.

Seine Karriere begann Potofski beim Radio, ehe er in den 1980er-Jahren ins Fernsehen wechselte. Vor allem als Moderator der RTL-Sendung „Anpfiff“ wurde er bekannt – eine Sendung, die Fußball erstmals regelmäßig ins Privatfernsehen brachte. Damit stand Potofski für einen Wandel in der Sportberichterstattung, dem er mit viel Herz und Menschlichkeit ein unverwechselbares Gesicht verlieh. 1989 erhielt er für seine Arbeit den Bambi als beliebtester Fernsehmoderator.

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Neben seinen Tätigkeiten als Sportreporter zeigte er sich auch vielseitig interessiert. So berichtete er unter anderem über den Domino Day und veröffentlichte zudem mehrere Kinderbücher wie „Locke bleibt am Ball“ oder „Locke stürmt los“, mit denen er seine Liebe zum Sport auch an die jüngsten Leser weitergab.

Seine Kollegin Christina Rann erinnert sich voller Zuneigung: „Es gibt keinen Sportreporter, der mehr Herz hatte als Ulli Potofski. Er hat die menschliche Komponente des Sports nie vergessen. Wir werden ihn nie vergessen. Er fehlt.“

Auch andere Wegbegleiter gedenken dieser Fernseh- und Sportberichterstattungslegende. „Let's Dance“-Juror Joachim Llambi sagte: „Lieber Ulli Potofski, es war mir eine große Ehre, dich kennenlernen zu dürfen. Dich zu erleben, dich zu hören, mit dir zu lachen, und so viele wundervolle Stunden mit dir zu verbringen, werde ich nie vergessen.“

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Doch trotz der tiefen Trauer und des schweren Verlusts, ließ Llambi es sich nicht nehmen, einen letzten, humorvollen Gruß an Potofski zu schicken. Er fügte an: „Tu mir bitte einen Gefallen da oben: Bring ihnen nicht das Tanzen bei, aber zeig ihnen, wie wunderbar, wie liebevoll, wie außergewöhnlich ein Mensch sein kann.“

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Noch wenige Tage vor seinem Tod meldete sich Potofski mit schwacher Stimme in seinem Podcast „Herz, Seele, Ball“ aus dem Krankenhaus. Er verriet seine Hoffnung, gut versorgt zu werden. Damals wussten seine Fans noch nicht, dass er das Krankenhaus nicht mehr verlassen würde. Nun ist seine Stimme für immer verstummt – doch sein Vermächtnis im und fürs deutsche Fernsehen wird für immer bleiben.

Ruhe in Frieden, Ulrich Potofski.

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